Gefängnisstrafe für Kaufland-Betrüger

DORTMUND Ein 44-jähriger Serienbetrüger ist am Mittwoch vom Dortmunder Amtsgericht zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte hatte immer wieder mit seiner EC-Karte eingekauft, obwohl sein Konto nicht gedeckt war. Der Gesamtschaden beläuft sich auf fast 6000 Euro.

von Von Jörn Hartwich

, 30.07.2008, 19:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit einem Jahr gibt es die Kaufland-Filiale in der Emsettener Innenstadt.

Seit einem Jahr gibt es die Kaufland-Filiale in der Emsettener Innenstadt.

Seine Tatorte hat der 44-Jährige offenbar mit Bedacht ausgewählt. Der Dortmunder war ausschließlich in Filialen der Kaufland-Kette unterwegs – in Dortmund, Bochum, Castrop-Rauxel, Schwerte und Kamen. Der Wert seiner Einkäufe variierte zwischen 15 und 500 Euro. Im Prozess legte der Angeklagte sofort ein umfassendes Geständnis ab. „Ich habe da Mist gebaut“, sagte er den Richtern. Und das nicht zum ersten Mal. In die verhängte Gesamtstrafe ist auch noch eine ältere Verurteilung mit eingeflossen. Im Dezember 2006 war der 44-Jährige verurteilt worden, weil er auf dem Ikea-Parkplatz im Indupark ein Auto aufgebrochen und ein Laptop geklaut hatte. Auf eine Bewährungsstrafe brauchte der Dortmunder deshalb auch gar nicht zu hoffen. Der Richter: „Bei ihrem Werdegang verbietet sich das.“

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