Fußgänger tappen weiter im Dunkeln

16.07.2008, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>In der trüben und dunklen Jahreszeit sollten Fußgänger an der Brechtener Straße wachsam sein.  Foto dpa</p>

<p>In der trüben und dunklen Jahreszeit sollten Fußgänger an der Brechtener Straße wachsam sein. Foto dpa</p>

Brechten Noch ist es abends hell, aber wenn die dunklen Herbst- und Wintertage kommen, sollten Fußgänger an der Brechtener Straße ein scharfes und wachsames Auge haben. Denn eine Beleuchtung wird es nicht geben, trotz eines entsprechenden Antrags der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving.

Beleuchtet sind lediglich die Zugänge zu den Häusern Brechtener Straße 182 bis 198, die im Zuge der Ausbauarbeiten der A 2 nicht mehr durch die neue Straßenführung erschlossen sind, sondern durch ein verbliebenes Reststück der alten Straße.

"Im Übrigen ist die Brechtener Straße anbaufrei und war auch vor der Baumaßnahme ebenso unbeleuchtet wie die südliche Fortsetzung", heißt es aus der Abteilung Verkehrstechnik im Tiefbauamt.

Die Straßenlaternen werden mit der Begründung abgelehnt, dass es eine generelle Beleuchtungspflicht für öffentliche Straßen nicht gebe. "Lediglich gefährliche Stellen müssen aus verkehrssicherungspflichtigen Gründen ausgeleuchtet sein", teilt die Verwaltung mit. Das sei an der Brechtener Straße aber nicht der Fall, denn für Fußgänger stehe ja auf beiden Seiten ein durch einen Bordstein abgetrennter Gehweg zur Verfügung. fro

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