Frühlingsauftakt in Hombruch fällt erstmals in zwei Jahrzehnten aus

Coronavirus

Wegen des Coronavirus wird es in Hombruch zum ersten Mal in zwei Jahrzehnten keinen feierlichen Frühlingsauftakt geben. Doch es gibt zumindest einen kleinen Trost.

Hombruch

, 09.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frühlingsauftakt in Hombruch fällt wegen Coronavirus aus

Das musikalische Programm der Harkort-Grundschüler zum Frühlingsauftakt in Hombruch fällt wegen des Kontaktverbots aus. © Marc D. Wernicke (Archiv)

Die Menschen in Hombruch müssen dieses Jahr auf eine beliebte Tradition verzichten. Wegen des geltenden Kontaktverbots wird es im April keinen feierlichen Frühlingsauftakt auf dem Marktplatz geben.

„In rund 20 Jahren, die es diese Aktion gibt, mussten wir sie bisher noch nie absagen“, erklärte der Hombrucher Bezirksbürgermeister Hans Semmler am Dienstag (7. April) auf Nachfrage der Redaktion.

Das beliebte Musikprogramm fällt aus

Zweimal im Jahr, jeweils im Frühling und zu Beginn der Adventszeit, wird auf dem Wappenschmuckbaum vor der Bezirksverwaltungsstelle in Hombruch ein geschmückter Kranz angebracht.

Die 200 Kinder der nahe gelegenen Harkort-Grundschule begleiten die Aktion traditionell mit einem Rahmenprogramm aus Musik und Tanz. Zahlreiche Passanten wohnen dem fröhlichen Spektakel jedes Mal bei, doch in diesem Frühjahr fällt es aus.

Immerhin: Einen neuen Kranz in Frühlingsfarben wird es trotzdem geben. „Der Adventskranz aus 2019 wurde von der Dachdeckerfirma Gebrüder Thon am 3. April abgenommen und wird nach Ostern von Blumen Herter wie in den letzten Jahren neu geschmückt“, verspricht Hans Semmler.

Frühlingsauftakt in Hombruch fällt wegen Coronavirus aus

Auch wenn der Frühlingsauftakt ausfällt, soll auf dem Wappenschmuckbaum im Hombrucher Zentrum trotzdem bald ein neuer Kranz angebracht werden. © Marc D. Wernicke

Der neue Kranz solle dann „in der letzten April-Woche“ ohne Festakt auf dem Wappenbaum befestigt werden. „Sicherlich wird er dann zur Freude aller doch noch ein paar Frühlingsgefühle verbreiten“, hofft der Bezirksbürgermeister.

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