Fridays for Future plant blutige Aktion am Rathaus - muss aber umdisponieren

Demonstration

Die Dortmunder Aktivisten von Fridays for Future wollen mit einer besonderen Aktion auf den Klimawandel aufmerksam machen. Ihren ursprünglichen Plan können sie jedoch nicht umsetzen.

Dortmund

, 26.08.2019, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fridays for Future plant blutige Aktion am Rathaus - muss aber umdisponieren

Bei der Großdemonstration von Fridays for Future im März 2019 trotzten die Demonstranten auch dem Wetter. © Verena Schafflick

Die Aktivisten von Fridays for Future legen pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres eine Schippe drauf: Sie planen eine aufsehenerregende Aktion, um auf die Opfer des Klimawandels aufmerksam zu machen. Ihren ursprünglichen Plan können sie jedoch nicht umsetzen.

Mit einem sogenannten „Die In“ wollten die Dortmunder Aktivisten eigentlich ausnahmsweise am Dienstag vor dem Rathaus für Furore sorgen. 20 bis 50 Menschen sollten bei der Aktion die Opfer des Klimawandels darstellen. Um das Ganze möglichst eindrücklich zu gestalten, sollte auch Kunstblut zum Einsatz kommen.

Nun steht fest: Am Dienstag wird es vor dem Rathaus nichts mit der Aktion. Wegen der Abbauarbeiten des Micro-Festivals habe es keine Genehmigung für die Demonstration gegeben. Das „Die In“ werde nun höchstwahrscheinlich im Anschluss an die reguläre Freitagsdemo stattfinden, also am 30. August.

Bereits Dortmunder Opfer des Klimawandels

Mit der Aktion wolle die Gruppe darauf aufmerksam machen, dass der Klimawandel auch Menschenleben gefährde, so Luca Viert von Fridays for Future. „Wir haben schon Tote durch die Klimakatastrophe – auch in Dortmund. Zum Beispiel die Hitzetoten der vergangenen Jahre.“

Am 20. September findet außerdem der dritte globale Klimastreik statt, an dem sich auch die Dortmunder Aktivisten von Fridays for Future beteiligen werden.

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