Freude über sanierte Tybbinkstraße und einen wiederhergestellten Radweg

Radfahren

Die viel zitierte Verkehrswende soll bekanntlich das Radfahren stärken. Doch dazu braucht es Straßen ohne Schlaglöcher und gut ausgebaute Radwege. Erfolge in Asseln melden nun die Grünen.

Asseln

, 26.08.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht die Tybbinkstraße in Asseln heute nach der Sanierung aus. Fahrradfahrer müssen hier nicht mehr Angst haben, sich das Genick zu brechen

So sieht die Tybbinkstraße in Asseln heute nach der Sanierung aus. Fahrradfahrer müssen hier nicht mehr Angst haben, sich das Genick zu brechen. © Kibowski

Die Sanierung der vormals mit Schlaglöchern gespickten Tybbinkstraße ist abgeschlossen und der Radweg in der Siedlung Stadtgärtnerei wiederhergestellt - beides in Asseln.

Darüber freut sich die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen in der Bezirksvertretung Brackel, die sich seit vielen Jahren für die Verbesserung der Radwege-Infrastruktur einsetzt.

So sah die Tybbinkstraße vor der Sanierung aus.

So sah die Tybbinkstraße vor der Sanierung aus. © Uehlendahl

An der Stadtgärtnerei bestand laut Fraktionssprecher Dr. Thomas Mitra das Problem, dass mit dem endgültigen Straßenausbau für die Siedlung bereits bestehende Radwege plötzlich durch eine hohe Bordsteinkante verbaut worden seien.

Mitra: „Ohne politischen Beschluss sind somit aus einem Teil der Geh- und Radwege reine Gehwege geworden.“ Dies widerspreche zum einen dem gültigen Bebauungsplan, zum anderen dem allgemeinen Bestreben, den Radverkehr in Dortmund zu fördern – anstatt ihn zu behindern.

Der Bordstein vor dem Radweg im Bereich der Siedlung Stadtgärtnerei wurde abgesenkt, sodass ihn Radfahrer wieder problemlos passieren können.

Der Bordstein vor dem Radweg im Bereich der Siedlung Stadtgärtnerei wurde abgesenkt, sodass ihn Radfahrer wieder problemlos passieren können. © Mitra

Mitra weiter: „Man könnte meinen, eine kurze Nachricht an die Stadtverwaltung, dass hier etwas schiefgelaufen ist, reiche aus, um den Fehler zu korrigieren. Aber weit gefehlt.“

Zunächst sei ein Antrag an die Bezirksvertretung nötig gewesen und – nachdem dieser im März 2019 angenommen wurde – Überzeugungsarbeit bei der Verwaltung, ihn umzusetzen. Seit Juni 2020 lasse sich der Radweg wieder richtig nutzen. Nur die Beschilderung sei noch immer falsch. Das Radfahren sei laut Schild dort weiterhin verboten.

Vorher sah es im Bereich der Einmündung von Radweg und der neuen Straße Stadtgärtnerei so aus. Gegenüber dem Radweg war der Bordstein nicht abgesenkt.

Vorher sah es im Bereich der Einmündung von Radweg und der neuen Straße Stadtgärtnerei so aus. Gegenüber dem Radweg war der Bordstein nicht abgesenkt. © Kibowski

Lesen Sie jetzt