Fragen und Antworten: Das muss man zur Oberbürgermeister-Stichwahl wissen

Kommunalwahl 2020

Zwei Wochen nach der eigentlichen Kommunalwahl geht es am Sonntag (27. September) in Dortmund wieder an die Wahlurnen. In einer Stichwahl wird über den neuen Oberbürgermeister entschieden.

Dortmund

, 26.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Unter Corona-Regeln findet am 27. September die Oberbürgermeister-Stichwahl in Dortmund statt.

Unter Corona-Regeln findet am 27. September die Oberbürgermeister-Stichwahl in Dortmund statt. © Oliver Volmerich

Zwei Wochen nach der Kommunalwahl sind am Sonntag (27. September) wieder gut 450.000 Dortmunderinnen und Dortmunder zur Wahl aufgerufen. Es gilt, einen Nachfolger von Oberbürgermeister Ullrich Sierau zu bestimmen - in der Oberbürgermeister-Stichwahl.

Wie kam es zur Stichwahl?

Die eigentliche Kommunalwahl fand am 13. September statt. Weil bei der Wahl des neuen Oberbürgermeister keiner der zwölf Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekam, ist eine Stichwahl nötig. Dabei treten am Sonntag (27. September) die beiden Bewerber an, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen haben. Das sind Thomas Westphal (SPD) und Dr. Andreas Hollstein (CDU).

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Westphal bekam am 13. September knapp 36 Prozent der Stimmen, Hollstein knapp 26 Prozent.

Wie wird gewählt?

Es gibt nur noch einen Stimmzettel, bei dem die Wahlberechtigten einen der beiden Kandidaten ankreuzen können.

Wer ist wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle, die schon bei der Kommunalwahl am 13. September wahlberechtigt waren - in der Regel alle in Dortmund lebenden EU-Bürger ab 16 Jahren. Sie haben Mitte August eine Wahlbenachrichtigung bekommen. Sie gilt auch für die Stichwahl am Sonntag. Neue Wahlbenachrichtungen wurden nicht verschickt.

Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr hat oder findet, kann sich im Wahllokal aber auch mit dem Personalausweis ausweisen und - wenn er oder sie im Wählerverzeichnis steht - seine Stimme abgeben.

Wann und wo wird gewählt?

Die 386 Wahllokale im Stadtgebiet sind am Sonntag wie schon am 13. September von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das jeweilige Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung vermerkt. Im Zweifel gibt es aber auch einen Wahllokal-Finder auf www.wahlen.dortmund.de

Welche Corona-Regeln gelten?

Es gelten dieselben Abstands- und Hygiene-Regeln wie am 13. September. Das heißt, dass in den Wahlräumen eine Mund-Nasen-Maske getragen werden muss. Jeder Wähler sollte auch seinen eigenen Stift für die Abstimmung mitbringen.

Ist noch Briefwahl möglich?

Nein. Die Frist für Briefwahl-Anträge lief am Freitag (25.9.) ab. Ausnahmen gibt es nur für kurzfristig Erkrankte, die dann noch bis Sonntag über einen Bevollmächtigten Briefwahlunterlagen im städtischen Wahlbüro am Königswall 24 beantragen können.

Wer seine Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgeschickt hat, kann sie bis zum Wahlsonntag um 10 Uhr in den Briefkästen an den Bezirksverwaltungsstellen in den Außenstadtbezirken einwerfen. Am Stadthaus am Südwall und am Rathaus am Friedensplatz ist das sogar noch bis 16 Uhr möglich.

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Das gilt auch für Briefwähler, die erst im Laufe der Woche ihre Unterlagen bekommen haben.

Insgesamt rechnet die Stadt wieder mit mehr als 100.000 Briefwählern.

Wann gibt es Ergebnisse?

Die Stimmen werden - sowohl in den Wahllokalen als auch im wieder eingerichteten Briefwahlzentrum in den Westfalenhallen - am Sonntag ab 18 Uhr ausgezählt. Mit einem sicheren Ergebnis ist zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr zu rechnen.

Infos über den Stand der Auszählung und Stimmen zum Wahlausgang gibt es am Sonntag im Ticker und Livestream unter www.ruhrnachrichten.de/dortmund

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