Förderverein informiert am Tag des Offenen Denkmals über das Lanstroper Ei

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Der Tag des Offenen Denkmals lockt jährlich viele Interessierte zu den Denkmälern der Stadt. Die gibt‘s nicht nur in der Innenstadt - auch der Stadtbezirk Scharnhorst hat einiges zu bieten.

Lanstrop, Derne, Grevel

, 27.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Tag des Offenen Denkmals am 8. September gibt‘s auch im Stadtbezirk Scharnhorst einige Objekte zu besichtigen.

  • Sollte der Bau des Wasserturms Lanstroper Ei um 1900 die Wasserversorgung für den Norden Dortmunds verbessern, stellt der Stahlturm heute mit seiner ovalen Form eine unverkennbare Landmarke auf den Greveler Höhen dar. Auf Initiative des Fördervereins Lanstroper Ei wird der Wasserturm in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund saniert. Die NRW-Stiftung und der Bund fördern das Projekt mit 650.000 Euro. Es finden Führungen mit Mitgliedern des Fördervereins rund um den Turm statt. Der Turm selbst kann nicht betreten werden.
  • Haus Wenge hat in seiner 700-jährigen Geschichte viele Veränderungen erlebt – immer wieder wurde das Gebäude umgebaut, vergrößert oder verkleinert. An seinem Wesen hat das Haus allerdings nichts verloren. Nun steht ein Umbruch in der Nutzung bevor: Es soll zu einem öffentlichen Gebäude für die Bürger werden mit Kultur- und Bildungsangeboten, Projekten und Veranstaltungen von der Erlebnispädagogik bis hin zu privaten Feiern. Der Lenkungskreis Haus Wenge bietet Führungen für Erwachsene und Kinder an. Speziell für Kinder sind außerdem Spiele geplant. Haus Wenge befindet sich zurzeit im Umbau, aber zwei Räume können am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Die im Programmheft aufgeführte Verkostung von Küchenkräutern aus dem hauseigenen Garten kann leider nicht stattfinden.
  • Ebenso mit dabei ist im Nordosten Dortmunds die Zeche Gneisenau in Derne mit Schacht 4 – Nördliches Maschinenhaus und Schacht 2 – Tomson-Bock.

Förderverein informiert am Tag des Offenen Denkmals über das Lanstroper Ei

Der Lenkungskreis Haus Wenge bietet Führungen für Erwachsene und Kinder im Haus Wenge an. © Sabine Schwalbert

Eröffnet wird der Denkmaltag von Oberbürgermeister Ullrich Sierau um 11 Uhr im Reinoldi-Lichthof des Baukunstarchivs NRW. Seinen Abschluss findet der Tag ab 17 Uhr in der Nicolaikirche mit einem Vortrag von Dr. Eva Dietrich, Referentin der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. In einer Broschüre zum Tag gibt’s ausführliche Schilderungen aller Programmpunkte. Auch online ist sie abrufbar unter www.denkmaltag.dortmund.de.

Am Tag des Offenen Denkmals kann man kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Die Öffel-TagesTickets werden am 3., 4. und 5. September kostenlos an alle Dortmunder Haushalte verteilt. Wer kein Ticket erhalten hat, kann dies zwischen dem 5. und 7. September an einer der 46 externen DSW21-Vertriebsstellen erhalten, solange der Vorrat reicht. Die Tickets sind dann auch in den Kundencentern Petrikirche und Hörde sowie dem Haltepunkt Kampstraße erhältlich. Ab Ende August können Touren von Denkmal zu Denkmal mit dem Fahrtenplaner auf www.bus-und-bahn.de (mobil: bub.mobi) ganz einfach mit Bus und Bahn geplant werden.

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