Flughafen: Bezirksvertretung Brackel ist gegen Startbahnverlängerung

dzVerkehrspolitik in Dortmund

Die Bezirksvertretung Brackel hat zwar in Sachen Flughafen keine Entscheidungsbefugnis, aber ihre Meinung darf sie durchaus abgeben. Und das hat sie nun getan.

Wickede

, 12.09.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit den Stimmen von SPD und Grünen und gegen die der CDU spricht sich die Bezirksvertretung Brackel gegen die sogenannte „Schwellenverlegung“ am Flughafen aus, was de facto einer Verlängerung der Start- und Landebahn gleichkäme.

Dirk Risthaus (CDU) verwies auf die Studie vom Institut für Verkehrswissenschaft Münster, wonach der Flughafen jährlich 60 Millionen Euro in den öffentlichen Haushalte spüle. Außerdem könnten künftig leisere und spritsparendere Flugzeuge auf dem Flughafen Dortmund starten und landen, wenn die Bahn länger wäre.

„Moderne Flugzeuge beim Start keinesfalls leiser“

Das mochten SPD und Grüne nicht stehen lassen, auch wenn angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksvertretung Brackel eine einfache Abstimmung gereicht hätte, um die CDU zu überstimmen.

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Dr. Thomas Mitra von den Grünen gab die Prognose ab, dass der Flughafen eh spätestens 2023 geschlossen werde, und Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka erklärte, dass die Lautstärke eines modernen Flugzeugs beim Start keinesfalls leiser sei als bei älteren Modellen.

Heide Kröger-Brenner (Die Grünen) sprach sich für eine generelle Verkehrswende aus, in der zum Beispiel Inlandsflüge aus Klimaschutzgründen verboten werden müssten.

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