Feuerwehr rettet Fuchs aus Dortmund-Ems-Kanal

Seltener Einsatz

Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Sie musste am Freitagnachmittag im Dortmund-Ems-Kanal einem Fuchs in höchster Not helfen. Bei der Rettung spielten Ruderer eine entscheidende Rolle.

Dortmund

, 27.09.2019, 21:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr rettet Fuchs aus Dortmund-Ems-Kanal

Der Fuchs hatte sich in eine Nische zwischen einer Spundwand und einer Leiter gezwängt. © Feuerwehr Dortmund

An heißen Tagen ist der Dortmund-Ems-Kanal ein Sehnsuchtsort für viele Dortmunder: Dann sorgt sein Nass für wohltuende Abkühlung. Doch für Tiere kann die Wasserstraße zur tödlichen Falle werden. Die hohen Spundwände machen es für sie unmöglich, heraus zu klettern. Immer wieder wird dann die Feuerwehr gerufen, um die Tiere zu retten.

Am Freitagnachmittag war es wieder Zeit für einen solchen tierischen Rettungseinsatz: Dem Begleitboot eines Ruderbootes fiel gegen 16.10 Uhr in Ellinghausen in Höhe der Altmengeder Straße ein Fuchs in höchster Not auf: Das völlig durchnässte Tier kauerte in einer Nische zwischen einer Spundwand und einer Aufstiegsleiter.

Feuerwehr rettet Fuchs aus Dortmund-Ems-Kanal

Ein Feuerwehrmann in einem Spezialanzug rettete den Fuchs. © Feuerwehr Dortmund

So mutierte ein Feuerwehrmann zum Tierretter: In einem Spezial-Gummianzug für Noteinsätze auf dem Wasser stieg er auf das Begleitboot der Ruderer, das ihn bis zur Leiter brachte. Dort warf er dem verängstigten Fuchs eine Decke über und hob ihn ans Ufer – eine heikle Aufgabe, musste er doch gleichzeitig darauf achten, nicht von dem panischen Tier gebissen zu werden. Oben angekommen, suchte der Fuchs – offenbar unverletzt – sofort das Weite.

Dass die Feuerwehr Wildtiere aus dem Kanal retten muss, sei ziemlich selten, sagte Lagedienstführer Frank Hellmann unserer Redaktion, meist seien es Hunde. „Wir haben aber auch schonmal ein Reh aus dem Kanal geholt.“.

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