Schnee und Eis

Feuerwehr Dortmund: Zwei dringende Bitten zu Dachlawinen und Eiszapfen

Weiterhin gehen viele Notrufe zu Dachlawinen und Eiszapfen bei der Feuerwehr Dortmund ein. Die Retter geben zwei dingende Hinweise, wann und wie solche Gefahren gemeldet werden sollen.
Die Feuerwehr sperrte einen Teil der Wittbräucker Straße. Schuld war der Winter. © Jörg Bauerfeld

15 Einsätze innerhalb von 24 Stunden: Immer wieder ist die Feuerwehr Dortmund zwischen Montag- und Dienstagmorgen ausgerückt, um Schneemassen auf Dächern zu beseitigen und Dachlawinen zu verhindern.

Im Rahmen der Gefahrenabwehr übernehme man diese Einsätze auch, so Pressesprecher Oliver Körner. Wichtig ist ihm aber der Hinweis: „Eigentlich ist der Hauseigentümer dafür zuständig, sich darum zu kümmern.“ Es sollte also kein Automatismus sein, in jedem Fall die Feuerwehr zu rufen, wenn sich dicke Schneebretter auf Hausdächern angesammelt haben.

„Mieter sollten Hausbesitzer oder Hausverwaltung informieren, die dann eine Fachfirma beauftragen können“, so Körner. Droht akute Gefahr, rücke man natürlich aus. Er sagt aber auch: „Das Räumen des Dachs kann auch kostenpflichtig werden – das wird im Einzelfall geprüft.“

Notruf immer per 112 melden – nicht per E-Mail

Der zweite Hinweis: Droht akute Gefahr durch Dachlawinen oder große Eiszapfen, sollte man den Notruf (112) wählen – und der Feuerwehr nicht etwa E-Mails oder Nachrichten in den sozialen Netzwerken schreiben. Man bekomme immer wieder solche Nachrichten, teils mit Fotos.

„Das ist gefährlich, weil die Leute sich fälschlicherweise in Sicherheit wiegen: Die Feuerwehr hat die Fotos ja gesehen – wenn die nicht kommen, wird es wohl nicht gefährlich sein“, erklärt er den Trugschluss. Dabei würden E-Mails und Nachrichten nicht rund um die Uhr gelesen. „Notrufe nie per Mail schreiben“, so der deutliche Hinweis.

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