Fazit der Feuerwehrübung: Es gibt noch Verbesserungsbedarf

dzFeuerwehr und Rettungsdienst

Die Mitarbeiter im Rettungsdienst müssen ihren Job beherrschen – ohne Ausnahme. Beim Praxistag der First Responder und Freiwilligen Feuerwehr Hombruch war das nicht jederzeit so.

von Rüdiger Barz

Hombruch

, 29.08.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass Rettungsdienstmitarbeiter ihren Job beherrschen müssen, ist keine Frage. Ein Resümee des Übungstages der Freiwilligen Feuerwehr Anfang August in Hombruch zeigt, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Die Feuerwehr Dortmund ist eine Einheit aus Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr. Vier Wachen aus den südlichen Stadtgebieten und Rettungsdienstmitarbeiter der Johanniter Unfallhilfe haben an einer Großübung teilgenommen.

Das können die Teilnehmenden noch dazu lernen

So ein Praxistag sei enorm wichtig, berichtet Organisator und Mitglied der Feuerwehr in Hombruch, Marc Glauer. „Was hier an Fehlern passiert, kann aufgearbeitet und im Einsatz vermieden werden“, sagt Glauer.

Was die Teilnehmenden noch lernen können ist, mit ihren Gefühlen in Extremsituationen besser umzugehen. Dafür wurden sie während der Übung gefilmt, um das eigene Verhalten im Nachhinein besser reflektieren zu können.

Fazit der Feuerwehrübung: Es gibt noch Verbesserungsbedarf

Für jeden Teilnehmer gibt es einen ausführlichen Bewertungsbogen. © Rüdiger Barz

„Unser Tag war zweigeteilt“, sagt Glauer. Vormittags wurden 16 Fallbeispiele geprobt. Hinzu kamen theoretische Schulungsblöcke. Der Nachmittag war geprägt von einer praktischen Großschadenslage.

Drei Mitarbeiter haben noch Schulungsbedarf. „Ich habe mit den Kräften gesprochen, ihnen ihre Angst genommen – wir werden das Geschehen aufarbeiten“, meint Glauer.

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