Falschen Gang eingelegt: Drogendealer kommt nicht weit

Hauptbahnhof

Weil ein 19-Jähriger nur schwer in Gang kam, wurde aus einer Routinekontrolle der Polizei am Hauptbahnhof fast schon eine Slapstick-Nummer.

Dortmund

11.05.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dortmunder Hauptbahnhof

Der Dortmunder Hauptbahnhof © Stephan Schütze

Vorbereitung ist alles. Das musste am Samstag (9.5.) auch ein 19-Jähriger feststellen, wie die Bundespolizei mitteilt. Demnach sollte der Mann durch Bundespolizisten kontrolliert werden. Dabei versuchte er auf seinem Fahrrad zu flüchten. Das hat aber nicht geklappt.

Gegen 16 Uhr wollten Bundespolizisten den Mann am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs überprüfen. Der 19-Jährige hielt sich dabei auf einem Klappfahrrad auf.

Nachdem er die Bundespolizisten registriert hatte, wollte er flüchten. Das Problem: Er hatte einen zu hohen Gang eingelegt. „Dieser sorgte dafür, dass er nur mit erheblicher Kraftanstrengung seinen ‚Drahtesel‘ auf eine entsprechende ‚Fluchtgeschwindigkeit‘ bekam“, schreibt die Bundespolizei.

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Als er bereits den „Atem“ seiner Verfolger spürte, warf er das Rad beiseite und versucht zu Fuß zu flüchten.

Bundespolizisten nahmen ihn kurz darauf fest. In seiner Kleidung wurde dann auch der Grund seiner plötzlichen Flucht festgestellt. In einer Socke, die als Versteck diente, wurden 17 sogenannte Konsumeinheiten Marihuana und drei Konsumeinheiten Kokain sichergestellt. Die Socke hatte er in seiner Unterhose versteckt.

Gegen den 19-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Drogenhandels ein.

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