Fahrerflucht nach Massenkarambolage auf A45

In Stauende gekracht

Ein Drängler soll am Donnerstagmorgen eine Massenkarambolage auf der Autobahn 45 mit zwei Verletzten ausgelöst haben. Durch zu nahes Auffahren soll der noch unbekannte Fahrer einen 48-Jährigen so abgelenkt haben, dass dieser in ein Stauende raste. Der Drängler beging Fahrerflucht.

DORTMUND

02.05.2013, 17:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fahrerflucht nach Massenkarambolage auf A45

 In Folge einer Kettenreaktion wurde das Auto eines 49-Jährigen aus Winterberg durch ein noch nicht zuzuordnetes Fahrzeug am Heck getroffen. Wie die Polizei erklärte, wurde das Fahrzeug durch die Wucht des Aufpralls über die gesamte Fahrbahnbreite geschleudert. Hierbei kam es zum Zusammenprall mit einem weiteren PKW einer 41-Järhigen aus Iserlohn, die sich bei dem Unfall ebenfalls leicht verletzte. Anschließend prallte der Wagen des 49-Jährigen gegen einen LKW. Der 63-Jährige und die 41-Jährige wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 130.000 Euro. Die Autobahn 45 in Richtung Oberhausen wurde vorübergehend komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich den Angaben nach mehrere Kilometer zurück.

Vom mutmaßlichen Unfallverursacher fehlt jede Spur. Zeugen die weitere Angaben zum Unfallhergang oder Hinweise bezüglich der Identität des unbekannten Fahrers, oder des Kennzeichens des flüchtigen weißen Kleinwagens geben können, melden sich bitte bei der Autobahnpolizeiwache Hagen unter der Rufnummer0231 132-4621. 

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