Eltern in Corona-Sorge: Dortmunder Schule macht ein besonderes Angebot

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Zwei Corona-Verdachtsfälle gleich zu Schuljahresbeginn: Das bereitete Eltern, Schülern und Lehrern einer Realschule Sorge. Die Fälle bestätigten sich nicht. Für die Zukunft hat die Schule vorgesorgt.

Nette

, 09.09.2020, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kaum hatte das neue Schuljahr begonnen, holte die Sorge vor einer Corona-Infektion die Albert-Schweitzer-Realschule ein: In zwei Klassen gab es je einen Verdachtsfall. Beide konnten recht schnell ausgeräumt werden.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine solche Situation trotz umgehender Elternbriefe zu Verunsicherung und weitergehenden Fragen in der Elternschaft führt“, sagt Schulleiterin Christel Stegemann.

„In unserem Krisen-Interventionsteam haben wir gemeinsam nach Ideen gesucht, wie wir den Eltern ein Unterstützungsangebot machen können.“ Es entstand die Idee, ein „Corona-Beratungstelefon“ zu initiieren. Das ist am Montag (7.9.) gestartet.

Leitfaden und Dienstplan

Das Krisen-Interventionsteam hat einen Gesprächsleitfaden erstellt. Er basiert auf den Erfahrungen der Schule und auf Fragen der Eltern bei den beiden Verdachtsfällen, etwa: Muss ich die Schule informieren, wenn mein Kind beim Arzt getestet wird? Oder: Was geschieht, wenn es einen Verdachtsfall in der Klasse meines Kindes gibt?“

Ein Dienstplan sichert die Erreichbarkeit des Beratungstelefons an jedem Schultag. Die Sprechzeiten stehen auf der schuleigenen Website. „Wir hoffen, auf diesem Weg Eltern eine Anlaufstelle für ihre Fragen bieten zu können, soweit sie die Schule beantworten kann“, sagt Stegemann. „Denn eine Krise lässt sich gemeinsam am besten bewältigen.“

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