Einkaufen in Dortmund: Wichtige Regel ändert sich überraschend ab Freitag

Der neue Stufenplan der NRW-Landesregierung für Lockerungen der Corona-Regeln hat besonders in einem Punkt große Auswirkungen. Für den Handel fällt etwas überraschend eine wichtige Beschränkung weg.
Shoppen nur mit Termin und negativem Testergebnis: Eine erste Zwischenbilanz in Dortmund fällt allerdings ernüchternd aus. © dpa

Am Freitag (28.5.) tritt in Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Darin ist in einem Stufenplan aufgeführt, bei welcher Inzidenz welche Bereiche wieder öffnen dürfen. Es gibt drei Stufen: 100-50,1; 50-35,1 und unter 35.

Für den Einzelhandel ergibt sich dabei eine entscheidende Änderung. Die Testpflicht fällt bereits in der ersten Lockerungsstufe völlig weg. Dies gilt für alle Einzelhändler, auch außerhalb der Grundversorgung.

Eine Beschränkung bleibt weiterhin bestehen

Die einzige Auflage ist eine Begrenzung der Kundenzahl auf eine Person pro 20 Quadratmeter. Fällt die Inzidenz unter 50, ist ein Kunde pro 10 Quadratmeter erlaubt.

Bei einer Inzidenz von unter 35 kündigt das NRW-Gesundheitsministerium den „Wegfall der Sonderregelung für Geschäfte über 800 Quadratmeter“ an. Dortmund liegt am Donnerstag offiziell bei 53,5.

Die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund hat sich bereits über die neuen Regelungen ausgetauscht, die etwas überraschend kommen.

Demnach blieben als Einschränkungen eine Begrenzung der Kundenzahl und die obligatorischen Masken und Hygienemaßnahmen, was unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes der Kunden weiter wichtig bleibe, heißt es aus der Kammer.

Ein weiterer zentraler Punkt: Eine Rückverfolgbarkeit von Kontakten ist nicht mehr Voraussetzung. Das bedeutet, dass das Eintragen in Listen oder auch die digitale Registrierung überflüssig werden.