Eine Dortmunder Freibad-Saison mit „gelungenen Kompromissen“

Sportwelt zieht Blilanz

Die Dortmunder Freibad-Saison 2020 war alles andere als normal. Die Sportwelt Dortmund als Betreiberin findet dennoch auch positive Aspekte im Corona-Sommer.

Dortmund

, 17.09.2020, 19:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht so voll wie in den Sommern zuvor war‘s 2020 corona-bedingt in den Dortmunder Freibädern. Aber einige Wasserfreunde kamen doch in den Schwimm-Genuss

Nicht so voll wie in den Sommern zuvor war‘s 2020 corona-bedingt in den Dortmunder Freibädern. Aber einige Wasserfreunde kamen doch in den Schwimm-Genuss. © Oliver Schaper (Archiv)

Die Freibadsaison ist beendet. Am Freitag (18.9.) schließt mit dem Volksbad auch das letzte Freibad seine Türen. Ein Grund für die Sportwelt Dortmund gGmbH auf die Saison zurückzublicken.

„Wir haben das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Trotz der Einschränkungen können wir mit der Saison zufrieden sein und besonders freut uns, dass wir doch mehr Gästen, als erwartet, die Möglichkeit bieten konnten, unsere Freibäder zu besuchen“, sagt Geschäftsführer Jörg Husemann.

So konnten an den ausgebuchten, heißen Tagen nicht nur die 600-700 Besucher die einzelnen Bäder nutzen, sondern insgesamt kamen bis zu 1200 Gäste pro Tag.

100.000 Gäste

Insgesamt besuchten rund 100.000 Gäste die vier Freibäder der Sportwelt Dortmund gGmbH in der Saison 2020, was angesichts der Umstände eine gute Zahl sei, jedoch im Vergleich zu den Vorjahren nur circa 25 Prozent abdecke.

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Zwar konnte die Sportwelt Dortmund über das Online-Ticket System die Kapazitätsgrenzen besser einhalten und mehr Gästen einen Besuch ermöglichen, jedoch beinhaltet das System versteckte Kosten. „Doch wir haben uns dagegen entschieden die Ticketpreise entsprechend zu erhöhen, da wir wussten, dass Corona für viele schwierige Zeiten bedeutet“, so Husemann.

„Besonders erfreut hat uns in diesem Jahr die positive Resonanz unserer Gäste und die verständnisvollen Reaktionen auf die Maßnahmen.“

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