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Eindrücke von der neuen Ausstellung im Torhaus

Ab Sonntag (9. 2.) ist im Torhaus am Rombergpark die Ausstellung der Attendorner Künstlerin Marlies Backhaus zu sehen. Unter dem Titel "...von der Melancholie des Erreichten..." zeigt sie Gemälde, Skulpturen, Installationen und Mischtechniken aus Malerei und Fotografie. Wir haben uns schon einmal umgesehen.
07.02.2014
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Die Attendorner Marlies Backhaus präsentiert eine Auswahl ihrer Werke unter dem Titel "...von der Melancholie des Erreichten..." im Torhaus,© Foto: Oliver Schaper
Für Irritationen könnte besonders dieses Werk sorgen. Es trägt den Titel "Hermine". Aus der Beschreibung der Künstlerin: Das kleine Kalb träumt von einem Leben außerhalb der Zuchtbox, träumt von einer saftigen Wiese...© Foto: Oliver Schaper
...Die leeren Wursthäute und der Eimer voll Blut lassen an der wirklichen Zukunft von Hermine keine Zweifel bestehen.© Foto: Oliver Schaper
Die Fotos zu dieser Collage entstanden auf einer Mexiko-Reise von Marlies Backhaus. Sie stellt die indigene Bevölkerung und den Einfluss des Westens, dargestellt durch Puppen, gegenüber.© Foto: Oliver Schaper
Dabei wolle sie "nicht moralisieren, sondern nur zeigen, wie es ist". Die Bearbeitung am Computer hat sie selbst übernommen.© Foto: Oliver Schaper
Ein Bild der Serie "Stillleben.Müll". Marlies Backhaus entdeckte Ästhetik in Abfalleimern...© Foto: Oliver Schaper
...Bei den Werken verband sie Techniken aus der Fotografie mit klassischer Malerei. Das erzeugt die eigenartige Darstellung von Farben und Formen.© Foto: Oliver Schaper
Auch in einer Toilettenschüssel entfaltet Wasser die magische Bewegung, die Menschen an Gewässern fasziniert. Doch wer denkt hier schon an Faszination?© Foto: Oliver Schaper
Die Collage "Mexikanisches Tagebuch". Auch hier verschmelzen Fotgrafie und Malerei auf einer Leinwand zu einer unwirklichen Komposition.© Foto: Oliver Schaper
Aus der Ferne wirken die kleinen Betongesichter homogen. Bei näherer Betrachtung aber offenbart sich, dass jedes einen anderen Ausdruck, eine andere Emotion trägt. Marlies Backhaus dazu: "An sich individuell, verlieren sich aber schließlich in der Masse."© Foto: Oliver Schaper
2012 arbeitete Marlies Backhaus an der Serie "wasser.werke". Dieses Werk zeigt die Kraft von Wasser, das selbst die stärksten Ketten zum Rosten bringen kann.© Foto: Oliver Schaper
Die zerstörerische Kraft des Rostes ist Thema auch dieses Bildes.© Foto: Oliver Schaper
Wie vergänglich die Kindheit auch für die Eltern sein kann, zeigt diese Collage. Schläft der Nachwuchs oben noch friedlich behütet, entwächst er dem Haus doch alsbald. "Uns bleibt - symbolisch - das leere Kissen", erklärt die Künstlerin Marlies Backhaus.© Foto: Oliver Schaper
Dieses Werk trägt den Titel "Häutung". Latexmasken aus Zellstoff bilden in Gesamtheit einen neuen Organismus. Ein Hinweis auf die vielen Persönlichkeiten in uns?© Foto: Oliver Schaper
Den Bilderfries bilden Puppengesichter und Fragmente. "Fern von Spiel und unbeschwerter Kindheit verlieren sie durch die ausschnitthafte Darstellung ihre ursprüngliche Anmut, Naivität und Lieblichkeit. Verlust der Unfangenheit in unserer Zeit", schreibt Marlies Backhaus zu dieser Collage.© Foto: Oliver Schaper
Der Film "Wasserläufe" gehört zur serie "wasser.werke", die mit einigen Werken im Torhaus vertreten ist.© Foto: Oliver Schaper
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