Einbrüche in Grundschule: Kein Sicherheitskonzept für digitale Medien

dzSchulen in Dortmund

Drei Einbrüche gab es bereits in die Comenius Grundschule. Beim letzten Mal nahmen die Täter mehrere elektronische Geräte mit. Versichert waren die Gegenstände nicht.

Wambel

, 01.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum dritten Mal in den vergangenen beiden Jahren wurde in die Comenius Grundschule in Wambel eingebrochen. Zwischen dem 21. und 22. Juni verschafften sich die Täter Zutritt zu der Schule, sie nahmen einen Fernseher, einen Beamer und Laptop mit.

Als Folge dessen fordert der CDU-Politiker Christian Barrenbrügge eine Reaktion der Stadt Dortmund. „Da der letzte Einbruch bereits der dritte in dieser Schule in der unmittelbaren Vergangenheit war, sehen wir als Partei die Stadt dringend am Zug“, so der erste Vorsitzende der CDU in Wambel. Es könne nicht sein, dass die Schulen digital aufgerüstet und die Geräte dann gestohlen werden.

Schulen sollen vor Einbrüchen geschützt werden

Barrenbrügge fordert neben dem Ersatz der Geräte daher auch Schutzmaßnahmen gegen weitere Einbrüche. Der Politiker schlägt bauliche Konsequenzen für alle Dortmunder Schulgebäude und Überwachungs- und Versicherungsmaßnahmen vor, da auch in andere Schulen eingebrochen werde.

Christian Barrenbrügge vor der Comenius Grundschule. Der CDU-Politiker fordert Maßnahmen der Stadt gegen weitere Einbrüche.

Christian Barrenbrügge vor der Comenius Grundschule. Der CDU-Politiker fordert Maßnahmen der Stadt gegen weitere Einbrüche. © Christian Barrenbrügge

Auch Andrea Heil, stellvertretende Schulleiterin der Comenius Grundschule, wünscht sich Folgen aus den Einbrüchen. „Wir hoffen, dass es bald ein Sicherheitskonzept für digitale Medien gibt“, sagt sie. Zudem seien die Gegenstände nicht versichert gewesen, was ein Problem wäre und geändert werden solle.

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