E-Scooter-Fahrer stürzt nach BVB-Heimspiel und rammt ein Polizeiauto

Unfall

Ein E-Scooter-Fahrer stürzte am Freitag nach dem BVB-Heimspiel und stieß ausgerechnet gegen ein Polizeiauto. Eine anschließend entnommene Blutprobe bestätigte einen Verdacht der Polizei.

Dortmund

17.02.2020, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit dem E-Scooter wollte ein 20-Jähriger am Freitag (14.2.) nach dem BVB-Heimspiel die Heimreise antreten. Dies gelang ihm jedoch nur bedingt: Um 22.30 Uhr stürzte er auf der Ardeystraße mit dem Roller, den er bei einem E-Scooter-Verleiher gemietet hatte.

Er fiel dabei aber nicht einfach auf die Straße, sondern rammte einen Streifenwagen der Polizei, der am Straßenrand geparkt war. Der junge Mann blieb bei dem Sturz unverletzt, der Streifenwagen wurde jedoch beschädigt.

Rollerfahrer hatte Alkohol getrunken

Polizisten vor Ort vermuteten Alkohol im Blut des Fahrers und nahmen ihn daher mit zur Polizeiwache. Dort bestätigte die von einem Arzt entnommene Blutprobe den Verdacht, dass der 20-Jährige unter Alkoholeinfluss auf dem E-Scooter unterwegs war.

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Für das Fahren von E-Scootern gilt dieselbe Promillegrenze wie bei anderen motorisierten Fahrzeugen: Ab 1,1 Promille im Blut begeht man eine Straftat. Bei besonderen Auffälligkeiten im Straßenverkehr kann die Polizei sogar schon ab einem Wert von 0,5 Promille Blutalkohol Anzeige erstatten. Im schlimmsten Fall ist dann der Führerschein weg.

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