E-Ladesäule ist für Autofahrer nicht zu erreichen – was soll das?

dzE-Mobilität in Dortmund

Da steht doch eine E-Ladesäule in Aplerbeck einsam in der Pampa. Nicht erreichbar für E-Fahrzeuge, die Strom brauchen. Wo kommt diese Säule her?

Aplerbeck

, 02.06.2020, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist der Fußweg von der Rodenbergstraße vorbei an den Gleisen der U47 in Richtung Sparkasse. Ein neues Fahrradhaus gibt es hier seit einiger Zeit. Auch ein buntes Sanitärhäuschen für die Mitarbeiter der DSW21 ist hier zu finden.

Und dann noch etwas, das den Betrachter verwundert zurücklässt. Eine Ladesäule für E-Autos. Aufgestellt von der Firma ABL. Die arbeitet mit privaten Anbietern, aber auch Kommunen zusammen und hat diese Art von Säulen in ganz Deutschland aufgestellt.

Weg zur Säule führt über Fuß- und Radweg

Stellt sich nur die Frage: Warum steht die Säule da, wo kein normales Auto hinkommt, geschweige denn hin darf? Denn der Weg zur Säule führt über Fahrradwege und Gehwege.

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Auch ein Blick auf die Liste der Ladestationen in Dortmund bringt keine Aufklärung. Hier sind in Aplerbeck lediglich zwei eingetragen. Am ADAC an der Stadtkrone-Ost und am Aplerbecker Amtshaus im Ortskern.

Für den internen Gebrauch

Wo also kommt diese Säule her? Die erlösende Antwort auf die Frage kann Britta Heydenbluth, Pressesprecherin bei der DSW21, geben: „Ich konnte nun herausbekommen, dass die Ladesäule tatsächlich von DSW21 ist, sie ist aber nur für den internen Gebrauch“, so Heydenbluth.

Die Säule sei für die vielen E-Fahrzeuge im Bereich Werkstatt und Verkehrssteuerung bei der DSW21 gedacht.

Die Ladesäule ist von DSW21 und nur für den internen Gebrauch gedacht.

Die Ladesäule ist von DSW21 und nur für den internen Gebrauch gedacht. © Jörg Bauerfeld

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