Drei weitere Corona-Tote und viele neue Mutationsfälle in Dortmund

Coronavirus

Mit den Fallzahlen vom Dienstag steigt Dortmunds Inzidenz weiter leicht an. Relativ stark steigt die Zahl der Mutationsfälle. Unter anderem ist eine 68-Jährige an Covid-19 gestorben.

Dortmund

, 02.03.2021, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke von einer Intensivstation.

Eindrücke von einer Intensivstation. © dpa

Die Stadt Dortmund teilt am Dienstag (2.3.) mit: „Heute sind 59 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den Neuinfizierten lassen sich 18 Personen sieben Familien zuordnen. Zurzeit befinden sich 1.394 Menschen in Quarantäne.“

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen leicht auf 64,8 steigen (Vortag 64,3). Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab Mitternacht abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

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Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 18.438 positive Tests vor. 17.409 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 721 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Alle drei Gestorbenen wurden wochenlang behandelt

Zurzeit werden in Dortmund 122 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum 12 mit Beatmung. Am Dienstag sind drei weitere Todesfälle gemeldet worden. Alle drei lebten nicht in Seniorenheimen und starben ursächlich an Covid-19:

  • Ein 81-jähriger Mann, gestorben am 1. März, Krankenhausbehandlung seit 4. Februar.
  • Ein 87-jähriger Mann, gestorben am 2. März, Krankenhausbehandlung seit 8. Februar.
  • Eine 68-jährige Frau, gestorben am 2. März, Krankenhausbehandlung seit 10. Februar.

In Dortmund starben damit laut Stadtverwaltung bislang 201 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 107 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 166 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. Das sind 28 mehr als am Vortag und doppelt so viele als noch am Donnerstag (25.2.).

In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.

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