Drei Laubenbrände im Dortmunder Westen: Die Brandursache steht fest

Brandserie

Anfang der Woche brannten drei Lauben im Dortmunder Westen. Dreimal ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. In einem weiteren Fall kann sie Entwarnung geben.

Kirchlinde

, 29.07.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für alle drei Laubenbrände in Kirchlinde (hier an der Machariusstraße) schließt die Polizei einen technischen Defekt aus.

Für alle drei Laubenbrände in Kirchlinde (hier an der Machariusstraße) schließt die Polizei einen technischen Defekt aus. © Helmut Kaczmarek

Die kleine Laubenbrand-Serie Anfang der Woche in Kirchlinde wird die Polizei auch weiterhin beschäftigen. Denn in allen drei Fällen ermittelt sie wegen Brandstiftung. Das berichtete Polizei-Pressesprecherin Christina Purschke auf Anfrage dieser Redaktion am Mittwochmittag (29.7.).

An der Rahmer Straße und an der Zollernstraße brannte je eine Laube am Montag (27.7.), an der Machariusstraße stand am Dienstag (28.7.) eine Gartenhütte in Flammen. Verletzt wurde niemand.

Auffällig sei der örtliche Zusammenhang, so Purschke. Denn nicht nur die Laubenbrände, auch zehn der elf Kellerbrände der vergangenen Monate ereigneten sich im Dortmunder Westen. Der Stadtteil Kirchlinde war davon ebenfalls betroffen. Am 9. Juli brannte Gerümpel im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Kirchlinder Straße.

Polizei sucht weiterhin Zeugen

Die Polizei prüfe eine Verbindung zwischen allen Bränden, die Ermittlungen liefen darüber hinaus in alle Richtungen, betonte Christina Purschke. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 0231/132-7441 zu melden.

Den Mülltonnen-Brand, zu dem die Feuerwehr am Dienstag (28.7.) ebenfalls nach Kirchlinde ausrücken musste, hat die Polizei bereits abgeschlossen. Hier war der Auslöser keine Brandstiftung, sondern Dummheit. „Der Verursacher hatte in der Metalltonne Abfall verbrannt“, so Purschke.

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