Auch Friseurmeisterin Bianka Bergler öffnet wieder ihren Salon am 1. März. © RN
Lockdown

Dortmunds bekannteste Friseurin zur Öffnung: „Wie soll ich das hinkriegen?“

Mit einem emotionalen Video hat Bianka Bergler im Netz auf die dramatische Situation der Friseure aufmerksam gemacht. Ab dem 1. März dürfen sie wieder öffnen. Das löst nicht nur Freude aus.

Friseursalons in Deutschland sind seit Mitte Dezember pandemiebedingt geschlossen – nach dem Willen der Bundesregierung soll sich das ändern: Während für alle anderen Branchen bis zum 7. März der Lockdown gilt, dürfen Friseure ihre Dienstleistungen bereits ab dem 1. März wieder anbieten.

„Das ist großartig!“, sagt Friseurmeisterin Bianka Bergler aus Dortmund. Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als könne sie ihren Salon Cutfactory im Kaiserstraßenviertel gar nicht mehr aufmachen – das Geld fehlte. In einem emotionalen Video prangerte die Friseurmeisterin die ausbleibende Hilfe seitens der Politik für ihre Branche an, erntete dafür aber auch selbst Kritik.

Unter Euphorie mischen sich Sorgen

„Das Telefon steht gar nicht mehr still“, sagt die Friseurin. Sie mache viele Termine aus, auch direkt für Montag (1.3.), wenn sie wieder starten darf. Von Montag bis Samstag kümmert sie sich dann wieder um die Haarpracht der Kunden.

Unter die Euphorie mischen sich aber auch Sorgen, so die Friseurin. „Wie soll ich das hinkriegen?“ Für die Refinanzierung brauche es körperliche, aber auch mentale Stärke, die nach der Krisenzeit erst wieder aufgebaut werden müsse, sagt Bergler.

Zudem habe sie nur wegen privater Spendengelder wieder aufmachen können. Sie hofft, dass die Überbrückungshilfen nun schnell bei ihr ankommen, um weitermachen zu können.

Über die Autorin
Volontärin
Ist am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Hat Germanistik und Kunstgeschichte studiert und lebt seitdem in ihrer Wahlheimat Bochum. Liebt das Ruhrgebiet und all seine spannenden Menschen und Geschichten.
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Irina Höfken

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