Dortmunder Politiker fordern durchgehende Radverbindung von Körne in die City

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Über lückenhafte und zugeparkte Radwege ärgert sich die SPD in den östlichen Dortmunder Bezirken. Sie fordert eine attraktive Radverbindung aus Brackel und Körne in die City.

Körne, Brackel, Kaiserstraßenviertel

, 24.10.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Radverkehr soll Fahrt aufnehmen, fordert der SPD Ortsverein Dortmund-Körne in Absprache mit den Ortsvereinen Brackel und Ost. Dazu brauche es neue, bessere Verbindungen durch den Dortmunder Osten.

„Der Weg in die City ist leider mit lückenhaften, schlecht gekennzeichneten und zugeparkten Radwegen beschwerlich“, sagt Heinz-Dieter Düdder, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Körne. Der Straßenverkehr auf dem Hellweg stelle häufig ein KO-Kriterium für die Fahrradnutzung Richtung City dar. Das soll anders werden.

SPD fordert Fahrradstraßen oder durchgehende Radwege

„Wir fordern die Verwaltung auf, nördlich und südlich vom Hellweg attraktive Radwegeverbindungen einzurichten“, sagt Christina Alexandrowiz, Stellvertretende Vorsitzende der Körner SPD. Dazu gehören durchgängige Fahrradstreifen auf der Hannöverschen und Halleschen Straße.

Der Anschluss zur City soll über die Eisenacher und Güntherstraße bis zur Weißenburger Straße mit Anbindung an den Bananenradweg erfolgen. Eisenacher Straße und Güntherstraße sollen zur Fahrradstraße werden, ohne jedoch Autos auszuschließen. Zweiräder erhielten dadurch Vorrang.

Dortmunder Politiker fordern durchgehende Radverbindung von Körne in die City

Die SPD-Ortsvereine Körne und Ost diskutieren das Radwegenetz. © SPD Körne

Auf der südlichen Seite des Hellwegs möchten die Politiker an den Radweg nördlich der Rennbahn bis Nußbaumweg anknüpfen.

Dieser Weg soll weiter durch die Malersiedlung bis zur Lange Reihe in Körne führen. Durch die Schnittstellen zur Hoeschbahntrasse, zum RS1 und Bananenradweg bietet die Lange Reihe eine gute Zubringerfunktion. Mit einer Fortsetzung über die Straßen Am Ostpark, Robert-Koch- und Arndtstraße könnten Bürger aus Brackel und Körne mit dem Fahrrad direkt den Ostwall erreichen.

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Sicherer Schulweg mit dem Rad

„Mit diesem Teilabschnitt soll Kindern für den Weg zum Käthe-Kollwitz- und zum Stadtgymnasium ein sicherer Schulweg mit dem Rad ermöglicht werden“, erläutert die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende.

Die Arndtstraße ist bereits als Fahrradachse im Programm emissionsfreie Innenstadt vorgesehen. Die Interessen der Anlieger im Kaiserstraßenviertel sollen bei einem Ortstermin mit der Verwaltung geklärt werden.

Die nötigen Anträge will die SPD zur Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost am 5. November (Dienstag, 16 Uhr, Rathaus) einbringen.

Bezirksbürgermeister Udo Dammer erwartet ein zügiges Vorgehen: „Die vorgesehenen Straßen im Stadtbezirk Innenstadt-Ost werden hoffentlich zeitnah in der 1. Jahreshälfte 2020 als Fahrradstraßen eingerichtet werden. Die erforderlichen Qualitätsmaßnahmen wie Verbesserung des Straßenbelags, Kennzeichnung von Kreuzungen, Rückbau von Hindernissen sind sukzessive zum Beispiel über bestehende Rahmenverträge abzuarbeiten. Dafür muss kein Zehnjahres-Programm aufgelegt werden.“

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