Giraffenbulle Zimiko hat jetzt eine Freundin - aber Nachwuchs wird‘s nicht geben

Zoo Dortmund

Jetzt ist Giraffenbulle Zikomo nicht mehr alleine: Mit der zwei Jahre alten Maoli ist nun eine Artgenossin zu ihm in den Zoo Dortmund gekommen. Nachwuchs wird es aber keinen geben.

Dortmund

19.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maoli ist im Dortmunder Giraffen-Haus angekommen.

Maoli ist im Dortmunder Giraffen-Haus angekommen. © Stadt Dortmund

Zügig verließ Maoli ihren Anhänger. Auf die junge Giraffenkuh wartete ein abgetrennter Stall im Giraffen-Haus des Dortmunder Zoos.

Der siebenjährige Zikomo war zwei Stallabteile weiter untergebracht - und staunte über die junge Maoli, die mit knapp 3,5 Metern etwa anderthalb Meter kleiner ist als er selbst. Beide Tiere können sich so mit Abstand etwas aneinander gewöhnen.

Maoli (r.) und Zikomo im Giraffen-Haus.

Maoli (r.) und Zikomo im Giraffen-Haus. © Stadt Dortmund

Über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm kam die junge Kuh aus dem Zoo de La Flèche in Frankreich, wo sie am 13. Januar 2019 zur Welt kam, nach Dortmund. Damit Maoli sich an ihr neues Zuhause gewöhnen kann, bleibt sie einige Tage im Giraffen-Haus. Besucher dürfen vorerst nicht in das Gebäude.

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Im Gegensatz zu Angola-Giraffe Zikomo ist Maoli eine Kordofan-Giraffe, so dass in Dortmund nun zwei verschiedene Giraffen(unter)arten leben. Die Haltung von Angola-Giraffen soll in Absprache mit dem Zuchtbuch in Dortmund zugunsten von Kordofan-Giraffen langfristig auslaufen. Ihre Haltung wird nun im Südwesten Europas konzentriert. Zikomo bleibt Dortmund aber trotzdem erhalten.

Maoli schaut aus dem Transportanhänger ins Dortmunder Giraffenhaus.

Maoli schaut aus dem Transportanhänger ins Dortmunder Giraffenhaus. © Stadt Dortmund

Einen Nachteil hat die Zugehörigkeit zu verschiedenen Unterarten: Maoli darf mit ihrem neuen Gefährten keinen Nachwuchs bekommen. Daher wird bei Zikomo mittels regelmäßiger Impfung die Fortpflanzungsfähigkeit unterdrückt.

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