Zug-Unglück

Dortmunder (29) stirbt bei Unfall mit vorbeirasendem ICE-Zug

Schrecklicher Unfall in der Nacht zu Dienstag: Ein Dortmunder ist in Bochum an Bahngleisen ums Leben gekommen. Die Polizei teilt am Tag danach erste Details mit.
Ein Dortmunder ist bei einem schweren Unfall mit einem ICE-Zug gestorben. © dpa

Diese Situation ist wohl die absolute Horror-Vorstellung jeder Familie, die mit Kindern an Bahngleisen unterwegs ist: Am frühen Dienstagmorgen (18.5.) ist ein Mann vom Sog eines ICE-Zuges mitgerissen worden und an seinen Verletzungen gestorben.

Gegen 3.20 Uhr ist es in Bochum zu dem tragischen Arbeitsunfall des Dortmunders gekommen, wie die Polizei am Tag danach mitteilt. Der 29-Jährige sei als Lokführer im Bereich des Bahnhofs Ehrenfeld unterwegs gewesen.

Der Lokführer wollte eine Weiche umstellen

„Nach bisherigem Stand verließ er seine Güterlok und wollte eine technische Umstellung an einer Weiche vornehmen“, teilt die Polizei mit: „Dabei wurde er vom Sog eines schnell vorbeifahrenden ICE erfasst und erlitt tödliche Verletzungen.“ Überrollt worden sei er nicht, sagt Sprecher Marco Bischoff.

Kräfte von Feuerwehr, Bundespolizei sowie der Deutschen Bahn waren vor Ort. Der Streckenbereich und der Bahnverkehr mussten fast drei Stunden lang bis 5.15 Uhr gesperrt werden. Das Amt für Arbeitsschutz wurde informiert. Ein Kriminalkommissariat der Polizei Bochum hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Dorsten am Abend

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