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Dortmund und Münster fordern schnelleren Ausbau der Bahnstrecke

Verkehrspolitik

Die eingleisige Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen sorgt häufig für Verspätungen auch in Dortmund. Mit einer Resolution fordern die betroffenen Städte kurzfristige Verbesserungen.

Dortmund

, 27.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Markus Lewe (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Münster, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die eingleisige Bahnstrecke Lünen-Münster geht. „Das ist ein Synonym für eine völlig versagende Infrastrukturpolitik.“ Adressaten dieser Kritik sind der Bund und die Bahn.

Die gesamte Region entlang der eingleisigen Fernverkehrsstrecke zwischen Lünen und Münster sowie an der Fernverkehrsachse Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Köln – Süddeutschland hat seit Jahrzehnten den zweigleisigen Ausbau dieser Strecke gefordert. Umso misslicher ist die derzeitige Streckensperrung für den Fernverkehr, die zu einer Angebotsreduzierung um 50 Prozent auf der direkten Route zwischen Dortmund und Münster geführt hat.

Die Westfalen machen jetzt Druck. Auf Initiative von Dortmunds OB Ullrich Sierau (SPD) und seinem Münsteraner Amtskollegen Lewe wollen die anliegenden Städte und Gemeinden die Deutsche Bahn auffordern, die vorhandenen Schäden so zu beseitigen, dass die Strecke Münster - Lünen - Dortmund für die Fernverkehrskunden in Kürze wieder nutzbar ist. Zudem fordert die Initiative, dass das Fernverkehrsangebot trotz der Streckensperrung umgehend von 50 auf 100 Prozent angehoben wird. Eine entsprechende Resolution an den Bahnvorstand soll am Freitag auf den Weg gebracht werden.

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