„Tatort“-Dreh in Dortmund: Restaurant muss für mehrere Tage schließen

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Ein Restaurant ist Drehort für den neuen Dortmund-„Tatort“. Bald geht’s ans Eingemachte. Dann muss der Inhaber des griechischen Restaurants den Schlüssel abgeben.

Lütgendortmund

, 08.11.2019, 13:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das WDR-Fernsehteam dreht für den neuen Dortmund-Tatort in Lütgendortmund. Wenn Faber & Co in dem Stadtteil unterwegs sind, muss ein Restaurant für längere Zeit schließen: Gesperrt sind für die Dreharbeiten ein Teil des Lütgendortmunder Hellwegs und auch das Restaurant mit der Hausnummer 65: Olá Kalá.

Zwei Drehtage sind angesetzt: am Montag (11.11.) und am Freitag (15.11.). Trotzdem schließt das griechische Restaurant seine Türen schon am Samstag (9.11.). „Wir haben vom 9. bis zum 15. November geschlossen“, sagt Restaurant-Inhaber Ioannis Bogiatzidis.

Olá Kalá hat sich gegen Konkurrenten durchgesetzt

Für Vorbereitungsarbeiten des Drehteams sei das notwendig – und auch, damit das Set nicht zwischendurch wieder abgebaut werden muss. Was genau in seinem Restaurant gedreht wird, weiß der Inhaber selbst nicht. „Das ist geheim. Ich stelle nur meine Räume zur Verfügung“, sagt er und lacht.

Bereits seit den Sommerferien weiß Ioannis Bogiatzidis, dass das Olá Kalá als Drehort infrage kommt. „Damals waren noch zwei andere Objekte im Gespräch“, erklärt er. Doch das Lütgendortmunder Restaurant habe sich offenbar durchgesetzt. „Da habe ich mich natürlich sehr gefreut.“

Um welche anderen möglichen Drehorte es sich gehandelt habe, weiß der Restaurant-Inhaber nicht. „Vor circa drei Wochen habe ich dann Bescheid bekommen, dass die ‚Tatort‘-Leute hierhinkommen.“

Aufgeregt sei er deshalb aber nicht. „Ich muss ja nichts machen, außer den Schlüssel abzugeben.“ Den Tatort, in dem sein Restaurant vorkommt, werde er dann selbstverständlich gucken.

„Tatort“-Dreh in Dortmund: Restaurant muss für mehrere Tage schließen

Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und seine Kollegin Martina Bönisch (Anna Schudt) ermitteln in Lütgendortmund. © picture alliance/dpa

Tatort-Dreh als Investition in die Zukunft

Dass Bogiatzidis‘ Gäste jetzt eine Woche lang auf sein griechisches Essen verzichten müssen, sei eine Investition in die Zukunft. „Wir hoffen, dass unsere Gäste Verständnis dafür haben – ab dem 16. November sind wir ja auch ganz normal wieder da“, sagt der Inhaber des Olá Kalá.

„Und es ist für uns natürlich eine tolle Werbung, wenn unser Restaurant im Fernsehen zu sehen ist. Dann kommen vielleicht neue Gäste.“

„Normalerweise gucke ich den ‚Tatort‘ nicht“

Michael Wiedemann, Mitarbeiter der Star-Tankstelle am Lütgendortmunder Hellweg, hat erst durch Kunden von den Dreharbeiten erfahren. „Die Sperrung betrifft die Tankstelle ja nicht“, sagt er.

Am zweiten Drehtag sei er im Dienst. „Normalerweise gucke ich den ‚Tatort‘ nicht“, verrät Wiedemann und lacht. „Aber den, der hier gedreht wird, schaue ich mir auf jeden Fall an – und ich gucke am Freitag beim Dreh bestimmt auch mal um die Ecke.“

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