Dortmund erreicht schlechtes Ergebnis in Nachhaltigkeitsstudie

Nachhaltigkeit

Bei einer Studie zur Nachhaltig der 25 größten deutschen Städte liegt Dortmund im hinteren Mittelfeld. Bei der Auswahl der Untersuchungsobjekte setzt die Studie eher auf Breite.

Dortmund

, 17.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die Berechnung der Studie wurde unter anderem die Unterstützung für die Anhänger von Fridays for Future untersucht.

Für die Berechnung der Studie wurde unter anderem die Unterstützung für die Anhänger von Fridays for Future untersucht. © picture alliance/dpa

Verschiedene Aspekte des Themenfeldes Nachhaltigkeit hat eine Studie der WBS-Gruppe bei den 25 größten deutschen Städten verglichen und in eine Rangliste gegossen. Dortmund ist immerhin die acht größte Stadt Deutschlands, belegt in der Studie allerdings nur den 17 Platz: zwischen Bonn und Münster.

Verkehr und Bio-Konsum

Für ihre Studie haben die Forscher unter anderem den Verkehr untersucht. Dabei spielte in die Berechnung mit rein, wie teuer die Fahrkarten im öffentlichen Nahverkehr sind, wie viele Hybrid- und Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, sowie die Anzahl der Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im Verhältnis zur Fläche der Stadt.

Ein anderer Aspekt in dem Punkte-System der Studie ist die Nachhaltigkeit des Konsums. Dabei fließt ein, wie viele Bio-Supermärkte oder Zero-Waste Geschäfte auf die Anzahl an Einwohner kommen. Viele andere Aspekte wie zum Beispiel der Preisindex dieser Märkte werden nicht berücksichtigt.

Klimaaktivismus an sozialen Medien gemessen

In einem anderen Punkt untersucht die Studie wie viel Unterstützung die Anhänger von Fridays for Future in der Stadt genießen. Hierzu werden die Followerzahlen in sozialen Netzwerken verglichen.

Gewinner der Studie waren die Städte Stuttgart und Düsseldorf, Verlieren waren Wuppertal und Duisburg.

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