Alter Sexshop am Westenhellweg soll bald nicht mehr leer stehen

dzEinzelhandel in Dortmund

Es ist der längste Leerstand im Herzen des Westenhellwegs: Seit über einem Jahr ist der alte Beate-Uhse-Shop verlassen. Doch nun scheint Bewegung in die Suche nach einem Nachfolger zu kommen.

Dortmund

, 05.11.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Beate-Uhse-Laden war jahrzehntelang eine Institution auf dem Westenhellweg: Irgendwie gehörte der Sex-Shop mit dem pinken Herzen im Namenszug zu Dortmunds City wie Wurst Willi, Karstadt und Kaufhof.

Doch im Herbst 2019 ereilte das Geschäft am Westenhellweg 51 das Schicksal, was ein Jahr später auch dem Kaufhof blühen sollte: Es schloss für immer, die Konkurrenz des Internethandels hatte den Umsatz des ganzen Unternehmens derart geschmälert, dass es insolvent ging.

Jetzt lesen

Seitdem sind die Rolläden des Ladenlokals geschlossen. Nachdem das alte Esprit-Geschäft einen Nachfolger gefunden hat, ist es der aktuell längste Leerstand im Zentrum des Westenhellwegs.

Spätestens Anfang 2021 wieder vermietet

Rechtliche Unsicherheiten nach der Beate-Uhse-Insolvenz hätten die Suche nach einem Nachmieter verzögert, sagte Roland Kaulfuß, Geschäftsführer des Kölner Juweliers Gold Krämer, der die Fläche vermietet, unserer Redaktion.

Jetzt lesen

Nun aber liefen Gespräche „mit mehreren Interessenten“, so Kaulfuß. Spätestens Anfang 2021 soll das Geschäft wieder vermietet werden. Man suche nach einem Mieter, der langfristig passt.

Einen Schnäppchenladen wie im benachbarten Ex-Esprit-Laden wolle man nicht, auch nicht unbedingt einen weiteren Textilanbieter, der der benachbarten Mango-Filiale Konkurrenz mache. Unter den aktuellen Interessenten sei auch kein neuer Sexshop.

Lesen Sie jetzt