Donetz verlegt tonnenschweres Riesenrohr in Dortmund Scharnhorst

Ein dickes Ding

Ein 130-Tonnen-Autokran war nötig, um ein 25 Meter langes und 7 Tonnen schweres Rohrstück an der Straße Am Brüggenfeld in Scharnhorst in Position zu bringen.

Scharnhorst

06.11.2020, 18:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Donetz hat ein 25 Meter langes Rohr an der Straße Am Brüggenfeld 25 in Scharnhorst verlegt

Donetz hat ein 25 Meter langes Rohr an der Straße Am Brüggenfeld 25 in Scharnhorst verlegt. © Jochen Linz

Ein ziemlich dickes Ding hatte die Dortmunder Netz GmbH (Donetz) vergangene Woche am Haken. Am Brüggenfeld in Scharnhorst überquert der Dortmunder Netzbetreiber mit einer Wasserversorgungsleitung mit 80 Zentimetern Durchmesser den Erlenbach.

Schutz vor möglichem Hochwasser

Bei einem Jahrhunderthochwasser wäre die Leitung aber in Gefahr, daher hat sich das Unternehmen entschlossen, die Leitung entsprechend höher zu führen. Hierzu wurde ein 25 Meter langer über 7 Tonnen schwerer so genannter Rohrdüker – ein Rohr mit entsprechenden Biegungen – in einem Stück neu eingesetzt.


Und so sah es aus, als das Riesenrohr seinen Platz im Erdreich gefunden hatte

Und so sah es aus, als das Riesenrohr seinen Platz im Erdreich gefunden hatte. © Jochen Linz

Nachdem Donetz am Vortag das alte Teilstück ausgebaut hatte, wurde der neue Rohrdüker mittels eines 130 Tonnen Autokrans in Position gebracht und montiert. Da er vorab gebaut, isoliert und desinfiziert wurde, konnte die Leitung, mit der große Teile der nördlichen Stadtgebiete versorgt werden, bereits drei Tage später wieder in Betrieb genommen werden.

Insgesamt betreue die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) ein Leitungssystem von über 2000 Kilometern, erklärt DEW21-Sprecher Ole Lünnemann. Das sei vergleichbar mit einer Strecke zwischen Dortmund und der Hauptstadt von Island, Reykjavík. Für die Instandhaltung und Investition fließen jährlich 30 Millionen Euro buchstäblich in die Dortmunder Wasserversorgung, so Lünnemann.

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