Chillen unterm Florian: Die DJ Picknicks finden unter Corona-Bedingungen im Westfalenpark statt. © Oliver Volmerich
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DJ Picknicks im Westfalenpark gestartet – auch Tanzen ist erlaubt

Tanzen und chillen unter Corona-Bedingungen – das bieten die DJ Picknicks im Rahmen der Juicy Beats Parksessions im Westfalenpark. Wie läuft der Neustart? Wir waren beim Auftakt dabei.

Mehr heiter als wolkig und 22 Grad. Das Wetter meinte es gut mit dem Partyvolk. Ideale Bedingungen für die Premiere der DJ Picknicks im Dortmunder Westfalenpark in der Corona-Spezialausgabe. Gut 300 dürften es gewesen sein, die einen chilligen Sommerabend unter dem Florianturm genossen.

Es sollte ein kleiner Ersatz sein für das auch in diesem Jahr ausgefallene Juicy-Beats-Festival. Und das alles unter strengen Corona-Regeln: Nachdem die DJ Picknicks im vergangenen Jahr coronabedingt ebenfalls ausgefallen waren, finden sie nun nicht in verschiedenen Parks, sondern an vier Terminen verteilt auf zwei Wochenenden im Westfalenpark statt.

Erstmals wird auch ein Eintritt von 5 Euro fällig, dessen Erlös an eine Einrichtung der Kinder- und Jugendförderung gespendet wird.

Einlass gibt es nach Voranmeldung nur für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete. Um die nötigen Abstände zu wahren, sind auf dem weiträumigen Gelände zwischen Eingang Ruhrallee und Sonnensegel Sitzgruppen mit Liegestühlen eingerichtet – von der Zweier-Combo direkt vor der Bühne über die Fünfer- bis zur Zehner-Lounge.

Von der Zwei- bis zur Zehner-Lounge reichte das Sitzplatz-Angebot vor der Park-Sessions-Bühne.
Von der Zwei- bis zur Zehner-Lounge reichte das Sitzplatz-Angebot vor der Park-Sessions-Bühne. © Oliver Volmerich © Oliver Volmerich

Innerhalb der Lounge darf man die Maske ablegen – und, wenn man will, auch tanzen.

Für Einige die erste Party seit eineinhalb Jahren

Doch es wurde beim DJ Picknick am Samstag (7.8.) eher gequatscht und relaxt. Viele nutzten die Gelegenheit, einen lauschigen Sommerabend mit Freunden zu verbringen. Für Einige war es die erste Party seit eineinhalb Jahren, war am Eingang zum Festival-Geländes zu hören.

Mit mehreren Freunden besuchte Rene Zörner (vorn re.) das DJ Picknick.
Mit mehreren Freunden besuchte Rene Zörner (vorn re.) das DJ Picknick. © Oliver Volmerich © Oliver Volmerich

Der Dortmunder Rene Zörner hatte mit mehreren Freunden eine Zehner-Lounge belegt. „Das ist hier super aufgebaut“, stellte er fest.

Einziger Kritikpunkt: „Es könnte etwas mehr los sein“, meinte Rene Zörner mit Blick auf die noch spärlich gefüllten Liegestuhl-Boxen fest.

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DJ Picknick

Am frühen Abend waren die zu gut einem Drittel gefüllt. Aber es strömten immer noch Party-Gäste, oft in größeren Gruppen, nach. Platz war insgesamt für 500 Besucherinnen und Besucher.

Denen, die da waren, gefiel es offensichtlich. Für tanzbare House-Musik sorgten die Juicy-Beats-Urgesteine Larse, Ingo Sänger und Carsten Helmich. An diesem Sonntag (8.8.), Start um 15 Uhr, folgt eine Hommage an das legendäre New Yorker „Studio 54“, dem derzeit eine Ausstellung im Dortmunder U gewidmet ist, unter dem Titel „The Spirit of Disco“ mit Phil Fuldner, P.A.C.O. und Disco Colada.

Das zweite DJ-Picknick-Wochenende im Rahmen der Juicy Beats Parksessions bietet am nächsten Samstag (15.8.) TechHouse mit Juliet Sikora, Flo Mrzdk und Monotunes und am Sonntag (16.8.) HipHop, Funk und Boogie mit Max Gyver und Delicious Frequencies. Infos und Tickets unter www.parksessions.net.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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