Die 7-Tage-Inzidenz für Dortmund und für ganz NRW liegt bereits drei Tage in Folge über der kritischen Marke von 100. © Kevin Kindel (Archivild)
Bund-Länder-Beratungen

Diese Folgen haben die neuen Corona-Beschlüsse für Dortmund

Die Einigungen der Ministerpräsidentenkonferenz sind öffentlich. Für Dortmund wird vor allem die angekündigte konsequente Anwendung der „Notbremse“ Folgen haben.

Nach der Videokonferenz zwischen den Länderchefs und der Bundesregierung steht fest: Die Lockdown-Maßnahmen werden bis zum 18. April verlängert. Zudem hat die Runde einen verschärften Oster-Lockdown beschlossen: Gründonnerstag und Karsamstag (1. und 3. April) werden als „Ruhetage“ gelten, das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben soll vom 1. bis zum 5. April deutlich heruntergefahren werden.

Außerdem soll bei einer dauerhaften Inzidenz von über 100 die bereits Anfang März angekündigte „Notbremse“ greifen. NRW werde diese konsequent umsetzen, so Ministerpräsident Armin Laschet nach der Ministerpräsidentenkonferenz am frühen Dienstagmorgen.

Geschäfte, Museen und Sportanlagen wieder geschlossen

Diese „Notbremse“ bedeutet damit auch für Dortmund die Rücknahme bereits erfolgter Lockerungen wie Öffnungen von Geschäften, Museen und Sportanlagen. Das trifft auch den Zoo Dortmund, der nach monatelanger Zwangspause erst vor knapp zwei Wochen wieder geöffnet hatte.

Sowohl in NRW (109,2) als auch in Dortmund (108,8) liegt die Inzidenz seit drei Tagen über 100. Die Neuregelungen sollen aber erst ab Montag, 29. März, greifen, so Laschet.

Schulen und Kitas bleiben geöffnet

Schulen, die Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal seit der vergangenen Woche schließen will, sollen bis zu den Osterferien landesweit geöffnet bleiben, sagte Ministerpräsident Armin Laschet am frühen Dienstagmorgen. Die Osterferien beginnen am 29. März und enden am 10. April. Auch die Kitas sollen geöffnet bleiben.

Kommunen mit besonders hohen Inzidenzen hatte die Landesregierung in der vergangenen Woche zwar erlaubt, den Präsenzunterricht an Schulen bis Ostern wieder einzuschränken. Dortmund war mit zwei entsprechenden Vorstößen aber gescheitert.

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