Die gebürtige Bulgarin Maria Rouev zeigt eine Ausstellung im Bistro der Wihoga

Wihoga Dortmund

In der Wihoga Dortmund wird gelernt und studiert. Hotellerie und Gastronomie sind die Themen, die im Vordergrund stehen. Jetzt wird das Bistro des Berufskollegs zu einer Ausstellungsfläche.

Brünninghausen

04.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Die gebürtige Bulgarin Maria Rouev zeigt eine Ausstellung im Bistro der Wihoga

Die Dortmunder Kunsthändlerin Maria Rouev und Wihoga-Leiter Harald Becker mit einem Werk aus der Ausstellung. © Peter Otworowski

Bis zum 12. Juli präsentiert Maria Rouev bulgarische Kunst der Gegenwart in der Bistro der „Privaten Wirtschaftsschulen für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen“ - kurz Wihoga. Aus ihrer umfangreichen Sammlung hat die Dortmunder Kunsthändlerin zeitgenössische Werke von Genoveva Gencheva, Ivailo Evstatiev, Ralitsa Stoitseva und anderen ausgewählt. „Eine Brücke der Verständigung ...“ lautet der Titel der Ausstellung.

Zentraler Gedanke ist das Brückenbauen

Dafür hat sich Maria Rouev vom Slogan der ersten bulgarischen Kulturhauptstadt Europas inspirieren lassen - „Plovdiv together 2019“. Diese Idee des Zusammenhalts ist für die Kunsthändlerin ebenso wichtig wie der Gedanke des Brückenbauens. „Obwohl Bulgarien seit 2007 Mitglied der Europäischen Union ist, habe ich nicht den Eindruck, dass das so richtig im Bewusstsein der Menschen in Deutschland angekommen ist“, erläutert die gebürtige Bulgarin, die seit 1995 in Dortmund lebt. „In Gesprächen erfahre ich immer wieder, dass das Land eher an Negativbeispielen, die selbstverständlich nicht wegdiskutiert werden dürfen, als an seinen schönen Seiten gemessen wird.“

Mit ihrer Ausstellung will Maria Rouev nun einen Beitrag leisten, um eine Brücke der Verständigung zwischen Bulgarien und Dortmund aufzubauen.

Bis Juli

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei

  • Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli 2019 von montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
  • Anschrift: Am Rombergpark 40
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