Die Fertigstellung der Holter Wohnungen verzögert sich

Bauprojekt in Holte

Auf dem Gelände des ehemaligen Urania-Sportplatzes wird gebaut. Schon lange. Und die Fertigstellung verzögert sich immer wieder. Das hat Gründe.

Bövinghausen

, 22.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Die Fertigstellung der Holter Wohnungen verzögert sich

Die Fertigstellung der Holte-Bebauung verzögert sich. Auch wenn vieles schon komplett scheint: Die Bauarbeiter sind überall aktiv. © Irene Steiner

92 Wohnungen sollen im Karree Holtestraße, Ursulastraße und Klobestraße entstehen. Wohnungen, die dringend benötigt werden, denn die Stadt baut dort auch Sozialwohnungen. Doch die Fertigstellung der Wohnungen verzögert sich immer wieder. Ursprünglich war das Jahresende 2017 als Fertigstellungstermin vorgesehen, doch die Fertigstellung verzögerte sich erst auf Ende 2018, dann auf das erste Quartal 2019, aber fertig sind die Wohnungen immer noch nicht.

Sozialer Wohnungsbau steht im Vordergrund

60 Prozent der Wohnungen, die je zu einem Drittel eine Größe von 35, 55 und 75 Quadratmetern haben sollen, werden von Flüchtlingsfamilien belegt. Die Vermittlung der Wohnungen läuft über das Amt für Wohnen und Stadterneuerung. Bei der Vermittlung der Familien, die in die Wohnungen einziehen werden, baut die Stadt auf die Unterstützung des Integrationsnetzwerkes „Lokal Willkommen“ und der benachbarten evangelischen Christus-Kirchengemeinde. Das Integrationsnetzwerk plant, im Martin-Luther-Haus der Gemeinde eine Außensprechstunde für alle anzubieten, die Fragen haben: Die Familien, die einziehen werden, aber auch Nachbarn können hier auf Unterstützung bei ihren Anliegen hoffen.

Stadtsprecher Christian Schön verwies auf Anfrage der Ruhrnachrichten darauf, dass das Vorhaben unter den Umständen leide, die überall Bauarbeiten erschweren: Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll und werden nur sukzessive abgearbeitet.

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