Hitze-Hasser sind bei der aktuellen Hitze-Welle in Dortmund ständig auf der Suche nach Abkühlung. Wir haben 5 Tipps für Sie. © Tim Wilson/Unsplash
Sommer in Dortmund

Die erste Hitze-Welle des Sommers in Dortmund: 5 Tipps für Hitze-Hasser

Der Sommer ist da und mit ihm die Hitze. Wir haben uns in Dortmund auf die Suche nach Abkühlung gemacht und einige ernste und weniger ernst gemeinte Tipps zusammengetragen.

Nicht jeder hält die Hitze aus, die sich seit Donnerstag (17.6.) über Dortmund gelegt hat. Manch einer wünscht sich da den Winter zurück.

Für einige Zootiere sind die sommerlichen Temperaturen bei uns vermutlich lachhaft. Tierorakel Kasimir ist eigentlich auf tropisches bis subtropisches Klima eingestellt. Seine frei lebenden Artgenossen kommen im östlichen Südamerika, in Savannengebieten vor.

Gürteltier Kasimir aus dem Dortmunder Zoo tritt als EM-Orakel gegen die wissenschaftlich basierten Vorhersagen von TU-Statistik-Professor Dr. Andreas Groll an.
Gürteltier Kasimir aus dem Dortmunder Zoo tritt als EM-Orakel gegen die wissenschaftlich basierten Vorhersagen von TU-Statistik-Professor Dr. Andreas Groll an. © Marcel Stawinoga © Marcel Stawinoga

Tipps, wie man gut durch die Hitze kommt, hat Kasimir jedoch bisher für sich behalten. Stattdessen haben wir uns auf die Suche nach Dortmunds kühlsten Orten gemacht.

Wo gibt es Abkühlung in der City?

Am Freitagnachmittag machen wir uns auf die Suche nach den besten Abkühlungen in der Innenstadt.

Das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte

Frau Morunga weiß, wo man sich am besten abkühlen kann. „Bei uns“, sagt sie. Sie arbeitet am Empfang im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Tatsächlich ist es bei Betreten des Museums schon deutlich angenehmer als draußen.

Milde 24 Grad sind es mittags gegen 13 Uhr im Neubau des Museums – sogar trotz ausgefallenem Kälteaggregat. „Im restlichen Gebäude dürfte es nochmal zwei bis drei Grad kühler sein“, so Morunga. Mehr Leute als gewöhnlich zieht es in dieser Woche allerdings nicht ins Museum. Unter der Woche seien es meist 20 bis 30 Besucher am Tag, am Wochenende ist es immer voller.

Zwei Kirchen in der Innenstadt

Wer sich nach einem langen Shoppingtag auf dem Westenhellweg abkühlen will, der kann die Reinoldikirche besuchen. Auch hier herrschen angenehm kühle Temperaturen. Oder man besucht die katholische Propsteikirche, unweit des Hansaplatzes.

Reinhold Köster aus Hildesheim sucht an dem warmen Freitagnachmittag die Reinoldikirche auf, allerdings ist er nicht primär zum Abkühlen da. Köster ist auf dem Pilgerweg von Höxter bis nach Bochum. Von Dortmund aus steht die letzte Etappe an.

Reinhold Köster aus Hildesheim kühlt sich in der Reinoldikirche ab. Er war nicht shoppen, sondern wandern. Auf seinem Pilgerweg von Höxter nach Bochum macht er auch in Dortmund Halt.
Reinhold Köster aus Hildesheim kühlt sich in der Reinoldikirche ab. Er war nicht shoppen, sondern wandern. Auf seinem Pilgerweg von Höxter nach Bochum macht er auch in Dortmund Halt. © Sabrina Fehring © Sabrina Fehring

„Die Abkühlung ist natürlich eine angenehme Abwechslung“, sagt er lachend. 18 Kilometer ist er am Freitag schon gelaufen. Auf den westfälischen Jakobsweg ist der Hildesheimer schon vergangenen Herbst gestartet. Wegen Corona musste er pausieren und hat am Donnerstag (17.6.) seinen Weg in Unna fortgesetzt.

Die U-Bahn-Stationen

Erträglicher wird es auch in den unterirdischen U-Bahn-Stationen. Der Luftzug der einfahrenden Bahnen auf der tiefsten Ebene der meistgenutzten U-Bahn-Station an der Kampstraße soll besonders kühlend sein.

Deutlich weniger Fahrgäste zählt DSW21 in Bussen und Bahnen. © Schaper © Schaper

Eiskalte Kühlschränke

Es gibt aber auch nette Arbeitskollegen, die Eis für alle die mitbringen, die nicht im Homeoffice sind. Unser Tipp, wenn auch nicht gerade energiesparend: Tür extralange offen lassen und die Abkühlung genießen. Alternative: Im Supermarkt den Inhalt der Tiefkühltheke checken – und sich bei der Auswahl gaaaanz viel Zeit lassen.

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Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
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