Der Verein „Projekt Ankommen“ zieht aus der Heinrichstraße weg – doch wo geht es hin?

Flüchtlingshilfe

Seit knapp fünf Jahren ist der ehrenamtliche Verein Projekt Ankommen an der Heinrichstraße zuhause. Der Verein hat sich doch wohl gefühlt – und zieht dennoch um. Das sind die Gründe.

Unionviertel

, 06.11.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Verein „Projekt Ankommen“ zieht aus der Heinrichstraße weg – doch wo geht es hin?

Bis Ende das Jahres ist das Projekt Ankommen noch an der Heinrichstraße. Dann soll es in größere Räume gehen. © Felix Guth (A)

Der ehrenamtliche Verein Projekt Ankommen muss sein Domizil an der Heinrichstraße 1 nicht verlassen. Im Gegenteil. „Die Vermieterin hätte uns gerne behalten, und wir haben uns dort auch sehr wohl gefühlt“, sagt der Vorsitzende Christian Krause auf unsere Anfrage. Dennoch geht es zum Ende des Jahres raus aus den Räumen in der westlichen Innenstadt.

Grund dafür ist die Größe. Schon seit Längerem waren die Räumlichkeiten zu klein für den Verein mit 375 Mitgliedern (Stand Juli 2019). Im September beschloss der Rat zudem, dass das zukünftige Büro des Integrationsnetzwerkes „lokal willkommen“, das für die Stadtbezirke Innenstadt-Ost und -West zuständig sein wird, in Kooperation mit dem Verein für Flüchtlingshilfe eröffnen wird. „In der Heinrichstraße hätten wir dieses Büro nicht auch noch unterbringen können“, schreibt Krause uns.

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Der Vorsitzende erklärte aber, dass die Suche nach geeigneten Räumen nicht einfach gewesen sei, weil etliche Kriterien zu erfüllen seien: beispielsweise die Vorgaben der Stadt zum Standort, eine für die Doppelnutzung geeignete Größe von Büro und Vereinsräumen, entsprechende Kosten, Barrierefreiheit.

Momentan sei man in den letzten Verhandlungszügen für ein Objekt. Wohin es geht, will Krause im Laufe des Monats publik machen.

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