Der Mieterbeirat Westerfilde trifft sich wieder regelmäßig im evangelischen Gemeindehaus

Quartierssanierung in Westerfilde

Nach achtwöchiger Pause trifft sich am 13. Juni wieder der Westerfilder Mieterverein. Sprecherin Monika Hohmann bewertet die jetzige Situation mit gemischten Gefühlen.

Westerfilde

, 08.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Der Mieterbeirat Westerfilde trifft sich wieder regelmäßig im evangelischen Gemeindehaus

Auch OB Ullrich Sierau setzt sich für die Mieter in Westerfilde ein. Hier zu sehen mit der Sprecherin des Mieterbeirats, Monika Hohmann. © (A) Stephan Schuetze

Viele kleine Dinge seien in jüngster Vergangenheit in Westerfilde verbessert worden, fasst Monika Hohmann, Sprecherin des Mieterbeirats, zusammen. Acht Wochen konnte die Interessenvertretung nicht tagen, da ihr Tagungsort, das evangelische Gemeindehaus (Westerfilder Str. 11), renoviert wurde. Am 13. Juni ist es wieder soweit, um 18.30 Uhr beginnt die Sitzung. Zukünftig, wie üblich, wieder einmal im Monat. „Insbesondere vor den großen Ferien gibt es noch viel zu besprechen“, so Hohmann. Ein Anwalt des Mietervereins ist dabei.

Hohmann erkennt es an, dass Teile der Westerfilder Mietshäuser vor allem von Vonovia saniert wurden - und noch saniert werden. Die Kaltmieten, die bei einer sanierten Wohnung nun durchschnittlich bei 5,65 Euro pro Quadratmeter lägen, könnten sich allerdings manche Bestandsmieter nicht mehr leisten. Es sei aber auch positiv zu bewerten, dass Verschönerungen wie der „Salz und Pfeffer Pfad“ oder die „gläserne Hausmeisterkabine“ nicht auf die Mieter umgewälzt würden.

Wie könnte eine zukünftige Mieterstruktur aussehen?

Durch Wegzug von Bestandsmietern habe sich die Mieterstruktur bereits geändert, sagt Monika Hohmann. Für Studenten in Studenten-WGs könnte Westerfilde aber bezahlbar und interessant sein. Mit einmal Umsteigen ist man in 18 Minuten an der Uni.

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