Der Hörder Bahnhof als Start-Rampe zur großen Party

HÖRDE Der Hörder Bahnhof wird am Samstag als eines von vier Toren zur Loveparade tausende von Raver empfangen und über die U-Bahn zur Paradestrecke auf der B1 leiten. Über die Bedeutung der Loveparade für den Stadtbezirk Hörde haben wir mit Bezirksbürgermeister Manfred Renno und Verwaltungsstellenleiter Ulrich Spangenberg gesprochen.

von Von Heike Thelen

, 15.07.2008, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hörder Bahnhof ist einer der Ausgangspunkte zur Party-Strecke.

Der Hörder Bahnhof ist einer der Ausgangspunkte zur Party-Strecke.

Freuen Sie sich auf die Loveparade? Renno: Ich freue mich immer, wenn sich was bewegt und Leute in den Stadtbezirk kommen. Das ist bestimmt `ne tolle Sache. Ich werde mir das auch ansehen, auch wenn es nicht ganz meine Welt ist.

Nutzt der Stadtbezirk die Chance, sich tausenden von Jugendlichen zu präsentieren? Spangenberg: Im Stiftsforum wird Ekkehardt Paffrath am Samstagabend eine Party als Rahmenprogramm zur Loveparade organisieren. Darüber hinaus wüsste ich nicht, wie sich der Stadtbezirk Menschen präsentieren könnte, die auf dem Hörder Bahnhof ankommen und deren ausschließliches Ziel die Loveparade ist.

Was spricht gegen eine Empfangsveranstaltung zwischen Bahnhof und U-Bahn? Spangenberg: Sicherlich wäre es nett, die Jugendlichen mit etwas Musik bereits auf dem Bahnhof zu empfangen. Aber das ist nicht ganz einfach. Das Gelände ist im Privatbesitz der Bahn, und die hat sich wohl mit dem Besitzer der Pommesbude geeinigt. Das könnte man sich natürlich auch etwas netter vorstellen.

Haben Sie Angst um Ihren Stadtbezirk? Renno: Nein, Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Die Erfahrungen in Berlin und Essen haben gezeigt, dass da ganz vernünftige Leute hinkommen.Spangenberg: Nein. Mit ein bisschen Dreck muss man wohl rechnen. Neben der Verwaltungsstelle wird eine Hundertschaft der Polizei den Bereich total kontrollieren. Außerdem wird die Hörder Bahnhofstraße zwischen Aldinghofer und Benninghofer Straße gesperrt, um die Menschenmassen aufzufangen, die nach der Veranstaltung erfahrungsgemäß zu tausenden zu den Bahnhöfen strömen.

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