Corona-Kunst: Virus-Skulptur wird in der DASA ausgestellt

Coronavirus

Die DASA hat Zuwachs bekommen: Eine Corona-Skulptur im Eingangsbereich ergänzt die derzeitige Ausstellung zum Infektionsschutz.

Dorstfeld

, 27.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Skulptur ist derzeit in der DASA zu sehen.

Diese Skulptur ist derzeit in der DASA zu sehen. © DASA

Schrecklich schön sei sie, so sagt es zumindest der Dortmunder Künstler Sebastian Wien. Seine jüngste Schöpfung, eine Corona-Skulptur aus Stahl, steht ab sofort im Eingangsbereich der DASA-Ausstellung in Dorstfeld.

Die aktuelle Corona-Krise habe ihn, wie er sagt, „kreativ infiziert“. Wien ist gelernter Metallbauer und seit 30 Jahren in Dortmund als Bildhauer tätig. Die DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, hat nun eine seiner geplanten 99 Interpretationen des Virus aus rostigen Schrauben und Stahl für ihre Präsentation erworben.

Teile des Erlöses gehen an die Ökumenische Wohnungslosen-Initiative „Gast-Haus statt Bank“. Die Corona-Skulptur ist so groß wie ein Fußball und ergänzt derzeit die aktuelle Ausstellung zum Infektionsschutz in der DASA-Rotunde.

Corona-Skulptur bekommt einen Ehrenplatz

Der Besuch der Ausstellung ist im DASA-Eintrittspreis enthalten. Sie ist zu den Öffnungszeiten montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

Die Ausstellung zeigt historische Vorläufer und aktuelle Entsprechungen der „derzeit viel beschworenen Schutzmittel“, heißt es auf der DASA-Homepage.

Im nächsten Jahr erhält Sebastian Wiens Corona-Skulptur einen Ehrenplatz im dann neu eröffneten Bereich „Heilen und Pflegen“, den die DASA zu Jahresbeginn 2021 in Betrieb nimmt.

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