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Das sind die Direktkandidaten für den Wahlkreis I

Der Bundestagswahlkreis Dortmund I (Wahlkreis 142) umfasst die westlichen Stadtbezirke Dortmunds, also Mengede, Huckarde, Innenstadt-West und -Ost, Hombruch sowie Lütgendortmund. Hier treten zwölf Kandidaten an.
28.08.2013
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Marco Bülow, SPD-Abgeordneter aus Dortmund.© Foto: SPD
Marco Bülow, SPD-Kandidat und amtierender Wahlkreis-Abgeordneter, ist in seinen elf bisherigen Jahren im Bundestag schon mehrfach angeeckt, auch bei eigenen Parteifreunden. Mit seinem Buch »Wir Abnicker« übt der 42-jährige Journalist und Publizist scharfe Kritik am Berliner Politikbetrieb, wettert gegen Lobbyisten-Einfluss und Intransparenz. Zurzeit wirbt er eifrig für einen Verhaltenskodex, mit dem sich Abgeordnete verpflichten sollen, alle Einkünfte und Lobby-Kontakte offenzulegen.
Als stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion macht sich Bülow ansonsten vor allem für die Energiewende stark. Aber auch das Thema soziale Gerechtigkeit steht für den Sozialdemokraten oben an. Dazu gehört die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn und einer Grundrente sowie einer Aktivierung der Job-Förderung für Langzeitarbeitslose. »Das würde gerade auch Dortmund und meinem Wahlkreis zugute kommen«, ist Bülow überzeugt.© Foto: Partei
»Lernen Sie mich kennen, weil ich ein anderer Politiker bin«, lautet das Motto von CDU-Politiker Thorsten Hoffmann. Der 52-jährige Polizeibeamte, der fünf Jahre Mitglied der Bezirksvertretung Hombruch war und seit 2012 die CDU im Rat vertritt, ist Mitglied der AWO und engagiert sich gegen Rechts- und Linksextremismus.
Seit mehr als elf Monaten ist er im Wahlkreis unterwegs, um sich bekannt zu machen - besuchte dabei neben Seniorenheimen und Vereinen auch zahlreiche Moscheen, um sich für Integration starkzumachen.
Seinen beruflichen Schwerpunkt innere Sicherheit verknüpft er mit sozialen Anliegen, will sich in Berlin vor allem um Bürgeranliegen kümmern. »Wichtig ist, dass Menschen in Arbeit kommen und genug verdienen, um davon leben zu können«, betont Thorsten Hoffmann. Auch die Renten müssten ein Leben ohne Armut garantieren.© Foto: Stephan Schütze
Fest etabliert im Bundestag ist auch Linke-Kandidatin Ulla Jelpke, die aus Hamburg stammt, in Berlin lebt, aber erneut in Dortmund als Direktkandidatin antritt. Die 62-jährige Journalistin war von 1990 bis 2002 zunächst als Parteilose, seit 2005 als Vertreterin der früheren PDS und heutigen Partei Die Linke im Bundestag und ist innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion.© Foto: Partei
Wie Kauch bei der FDP kann auch Markus Kurth von den Grünen darauf hoffen, über die Landesliste der Partei erneut in den Bundestag einzuziehen. Kurth gehört dem Parlament seit 2002 an und ist Sprecher für Sozial- und Behindertenpolitik der Grünen-Fraktion. Er sieht »faire Beschäftigung« und »intelligente Qualifizierung« als Mittel gegen zunehmende Armut in Dortmund.
© Foto: Partei
Auf langjährige Politik-Erfahrung kann FDP-Kandidat Michael Kauch verweisen. Der Volkswirt und Kreisvorsitzende der FDP gehört seit 2003 dem Bundestag an. Er hat sich als umweltpolitischer Sprecher bekannt gemacht, ist aber auch in der Sozial- und Gesundheitspolitik engagiert und macht sich für die Bürgerrechte von Schwulen und Lesben stark.
Er wolle eine Energiewende, die für alle bezahlbar bleibe, erklärt Kauch. Armut soll durch »Aufstieg durch Leistung für alle« bekämpft werden.© Foto: Partei
Der 47-jährige Markus Happe, von Beruf Werbegestalter, tritt für die Freien Wähler als Direktkandidat zur Bundestagswahl an. Das Mitglied der Dortmunder Bürgerliste ist Sachkundiger Bürger im Ratsausschuss für Stadtentwicklung, nennt ansonsten Jugend und Familie als Schwerpunktthemen.© Foto: Partei
Neu in die Politik will Dieter McDevitt für die Piraten. Verkehrs- und Infrastruktur-Politik sind seine Schwerpunkte. Der 49-jährige IT-Fachmann möchte vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Internet-Überwachung, aber auch ganz piraten-typisch die Chancen und Risiken der modernen Technik ins Lot bringen und setzt sich für mehr Transparenz in der Politik ein. Neben Ulla Jelpke gehört er so auch zu den Unterstützern des von Marco Bülow propagierten Verhaltenskodex.© Foto: Partei
Transparenz in der Politik ist auch ein Thema für Dagmar A. Ludwig als Kandidatin von Bündnis21/Rentnerinnen- und Rentner-Partei (RRP). Die Heilpraktikerin, die auch Landes- und Kreisvorsitzende der RRP ist, nennt Umweltschutz und Familienförderung als wichtige Ziele, nicht zuletzt aber auch die Sicherung fairer Renten.© Foto: Partei
Ein bekanntes Gesicht ist in Dortmund auch Gerhard Pfisterer, der für die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) antritt. Der frühere Betriebsrat von Hoesch-Spundwand ist u.a. im Kampf gegen Rechts und gegen die Hartz-IV-Gesetze aktiv.© Foto: Partei
Neu im Politikgeschäft ist die Partei Alternative für Deutschland (AfD), die vor allem wegen ihrer Euro-Kritik bekannt wurde. Als Dortmunder Direktkandidat tritt der Landesvorsitzende der AfD Prof. Dr. Alexander Dilger an. Der Wirtschaftswissenschaftler ist Leiter des Instituts für Organisationsökonomik der Universität Münster, war lange Zeit Mitglied der FDP, macht jetzt allerdings gegen die Euro-Rettungs-Politik Front.© Foto: Partei
Den Einsatz für soziale Gerechtigkeit hat sich der Kandidat der Demokratischen Unabhängigen Wählervereinigung (DUW), Ingo Meyer, auf die Fahnen geschrieben. Zu seinen Forderungen gehört u.a. ein gesetzlicher Mindestlohn von 12,50 Euro.© Foto: Partei
Für die NPD tritt als Direktkandidat Siegfried Schwerdtfeger an.
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