Das Konzert der Mengeder Emscher-Perlenfischer war ein Wechselbad der Gefühle

Konzert im Heimathaus

Die Emscher-Perlenfischer nahmen das Publikum im Mengeder Heimathaus mit auf eine musikalische Reise durch Nord- und Südamerika. Ein Vortrag ging den Zuhörern besonders unter die Haut.

Mengede

18.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Das Konzert der Mengeder Emscher-Perlenfischer war ein Wechselbad der Gefühle

Einmal im Jahr treten die Emscher-Perlenfischer im Mengeder Heimathaus auf. © Foto Heimatverein

Die Nachfrage war riesig. Alle Eintrittskarten waren innerhalb weniger Tage verkauft. Ein Zeichen dafür, wie beliebt das einmal jährlich stattfindende „Konzert im Heimathaus“ ist. Die „Emscher-Perlenfischer“ nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Nord- und Südamerika. Wie einst Kolumbus landeten die Zuhörer zunächst in der Karibik, besuchten dann den Zuckerhut Brasiliens und erlebten die Leidenschaft der südamerikanischen Tangorhythmen.

In Nordamerika wurden der Wilde Westen, die Glamourstadt Las Vegas und die dynamische Musikszene von New Orleans besucht, bevor die Reise schließlich in San Francisco an der Westküste endete.

Humorvoll und schmalztriefend

Mit viel Humor trugen die Vokalsolisten Friedhelm Stolle und Diethelm Textoris ihre Lieder vor, berichteten von Tom Dooly und seinem Ende und boten ein schmalztriefendes „Are you lonesome tonight“. Elisabeth Reinink glänzte nicht nur als Violinistin. Unter die Haut gehend war ihr Gesangsbeitrag „Don’t cry for me Argentina“. Hans-Ulrich Peuser schaffte bei „When The Saints“ einen fliegenden Wechsel vom Piano zur Posaune, und zeigte, dass er auch mit dem Fuß die Klaviatur bedienen kann. Heinz Weckendrup brillierte mit Solopartien auf dem Akkordeon und brachte mit „That’s Amore“ von Dean Martin das Publikum zum Schunkeln.

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