"Damit hat nun wirklich niemand gerechnet"

04.07.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Scharnhorst Große Freude herrscht bei der Ruhr-Lippe-Wohnungsgesellschaft - denn gerechnet hat mit diesem tollen Ergebnis niemand so wirklich. Doch für die sehenswerte Modernisierung der Quartiere Buschei 95-111 und 113-127, Spannstraße 1-5 und 2-24, Stresemannstraße 1-23 sowie Max-Brod-Straße 4-26 und 7-39 hat die Gesellschaft nun in einem internationalen Wettbewerb den ersten Preis gewonnen.

Ruhr-Lippe-Geschäftsführer Friedrich Wilhelm Baulig zeigte sich überrascht und hoch erfreut über die Auszeichnung: "Wir sind auch für Scharnhorst stolz, dass unsere Investitionen über 22 Millionen Euro international eine derartige Anerkennung findet."

Architekturdesign

In Abstimmung mit dem Dortmunder Architekten Andreas Hanke, der das Gestaltungskonzept nach Vorbildern klassischer Stadtansichten entwickelt hatte, und der Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft hatte das weltweit tätige Singener Unternehmen "Alcan Composites", das die Aluminium-Verbundplatten für die Fassadenverkleidung geliefert hatte, das Scharnhorster Projekt beim Londoner BEX ("The Building Exchange") angemeldet. Und zwar für den Architekturpreis in der Kategorie "Bestes Architekturdesign". Beim BEX handelt es sich um eine internationale Zusammenkunft von Architekten, Planern und Herstellern.

Nachhaltiges Konzept

Ende Juni entschieden die Juroren in Valencia, mit dem Preis in dieser Kategorie das Ruhr-Lippe-Projekt und den Architekten Andreas Hanke zu würdigen. Die Experten hoben besonders das städtebauliche, nachhaltig wirkende Konzept hervor, weswegen sich das Scharnhorster Modell in der Endphase gegen britische und amerikanische Projekte durchsetzen konnte.

Vor allem durch das Energiesparkonzept mit Wärmedämmung erfüllte das Konzept die hohen Wettbewerbskriterien für Effizienz, Innovation und Nachhaltigkeit. Friedrich Wilhelm Baulig: "Unsere Häuser setzen heute unverkennbare Akzente des Wandels."

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