Dortmunder Coronavirus-Fallzahl steigt am Mittwoch wieder stärker an

Coronavirus

Die Stadtverwaltung teilt am Mittwoch mit, wie viele Dortmunder als genesene Coronavirus-Patienten gelten. Ab Donnerstag fällt eine Anlaufstelle zur Durchführung der Tests weg.

Dortmund

, 25.03.2020, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Dortmunder U appelliert, die Bürger mögen Abstand voneinander halten.

Das Dortmunder U appelliert, die Bürger mögen Abstand voneinander halten. © Dieter Menne

Die Dortmunder Stadtverwaltung hat am Mittwochabend (25.3.) 22 neue positive Testergebnisse veröffentlicht. Somit liegen insgesamt 205 positive Tests im Stadtgebiet vor.

Am Mittwoch wurden insgesamt 148 Abstriche durchgeführt: 89 im Gesundheitsamt und 59 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord. Insgesamt 34 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

In Bezug auf die Testungen wird es eine Änderung geben: Die Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes schließt am Donnerstagmittag (26.3.) und stellt ihren Dienst ein. Alle Termine für die Testungen am Vormittag sind bereits vergeben, neue werden nicht mehr vereinbart.

Somit steht ab diesem Zeitpunkt ausschließlich die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Corona-Testungen zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung dafür ist nicht vorgesehen. Die Diagnostikstelle hat wochentags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Getestet werden wie bisher Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatten oder aus einem Risikogebiet kommen, und die selbst erkrankt sind. Darüber hinaus werden ab jetzt auch Personen getestet, die ausschließlich mit einer entsprechenden Symptomatik dort vorsprechen.

Übertragungsfälle sollen früh erkannt werden

Die Veränderung in den Voraussetzungen für eine Testung bedeutet den Übergang in eine neue Phase der Corona-Testung. Ziel ist es herauszufinden, ob es bereits Menschen ohne konkretes Ansteckungsrisiko gibt, die dennoch eine Infektion mit dem Coronavirus haben. Nur so können in Dortmund auch weiterhin Übertragungsfälle früh erkannt und Infektionsketten schnell unterbrochen werden.

Symptome: Typische Anzeichen einer Corona-Erkrankung sind in allererster Linie Fieber und trockener Husten. Darüber hinaus können noch weitere Begleitsymptome auftreten wie Kurzatmigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Halsschmerzen.

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Die Diagnostikstelle am Klinikum Nord sollte über die Beethovenstraße angefahren werden; genügend Parkplätze sind dort vorhanden. Wer zur Testung dorthin kommt, benötigt seine Krankenversicherten-Karte. Auf etwas Wartezeit muss man sich einstellen; dort werden Wartemarken verteilt.

Dortmunds Kinder- und Jugendärzten ist es ein Anliegen, dass ihre jungen Patienten auch und gerade in der aktuellen Situation bestmöglich untersucht werden können und geschützt sind.

Impfungen und Untersuchungen für Kinder

Termine für Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen sollen auch zu Zeiten von Corona weiterhin möglichst zeitgerecht in den Praxen (und ggf. Kliniken) durchgeführt werden, damit die Kinder vor gefährlichen Infektionskrankheiten geschützt werden können.

Wichtig ist, sich vorher telefonisch anzumelden. Nur dann, wenn Kinder akut erkrankt sind, sollten Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen in Absprache mit der behandelnden Praxis verschoben werden. Zu beachten ist, dass auch die Begleitperson des Kindes kein Fieber oder Symptome einer akuten Atemwegs- oder Magen-Darminfektion hat.

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