Coronavirus bringt Huckarder Pingsthuekke in Gefahr: Muss die Kirmes ausfallen?

Pfingstkirmes

Alle öffentlichen Veranstaltungen werden derzeit abgesagt. Auch die Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde am 1. April. Doch auch die Pfingstkirmes Ende Mai steht auf wackligen Beinen.

Huckarde

, 17.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
2019 fand die Pingsthuekke in Huckarde noch ganz normal statt. Jetzt ist sie durch das Coronavirus gefährdet.

2019 fand die Pingsthuekke in Huckarde noch ganz normal statt. Jetzt ist sie durch das Coronavirus gefährdet. © (A) Stephan Schütze

Das Coronavirus hat NRW und damit auch Dortmund fest im Griff. Öffentliche Veranstaltungen im März und April werden abgesagt, manche Veranstalter sagen auch Ereignisse im weiteren Verlauf des Jahres schon jetzt vorsorglich ab.

Die Bezirksvertretung (BV) Huckarde hat sich angesichts der aktuellen Situation dazu entschieden, ihre nächste Sitzung am 1. April ersatzlos abzusagen. Über die darauffolgende BV-Sitzung werde rechtzeitig informiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Noch nicht abgesagt, aber in Gefahr sei die Huckarder Pfingstkirmes. Der Traditionsrummel „Pingsthuekke“ ist fester Bestandteil des Huckarder Veranstaltungskalenders. Mehr als 60 Schausteller sollen den Marktplatz und sein Umfeld beleben.

Erster Ausfall nach mehr als 300 Jahren

„Nach Ansicht des Bundesverbandes Deutscher Schausteller ist das Schicksal der Pfingstkirmes aufgrund der jetzigen Situation akut gefährdet“, zitiert die Pressemeldung Schausteller Patrick Arens. „Sollte sich die Situation nicht ändern, würde die Pfingstkirmes in Huckarde abgesagt werden.“

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Die Gefährdung der Veranstalter und Besucher sei im Zweifelsfall zu groß. In der mehr als 300-jährigen Geschichte der Pingsthuekke würde die Kirmes erstmals ausfallen. „Wir würden dies sehr bedauern“, sagt Bezirksbürgermeister Harald Hudy. Er werde die Huckarder über die weiteren Vorgänge informieren.

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