Wie schon nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr gelten auch jetzt wieder strenge Regeln beim Zoo-Besuch - nicht nur beim Einlass. © Stephan Schütze (A)
Zoo Dortmund

Coronavirus: Auch für den Besuch im Dortmunder Zoo gelten neue Regeln

Trotz neuer strengerer Corona-Vorgaben bleibt der Dortmunder Zoo weiterhin geöffnet. Über die schon bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen hinaus gibt es für Besucher eine wichtige neue Regel.

Viele Freizeitvergnügungen bleiben nicht mehr angesichts der noch einmal verschärften Corona-Regeln. Für Familien gibt es allerdings noch ein lohnendes Ausflugsziel: Der Zoo ist weiterhin geöffnet, täglich von 10 bis 17.30 Uhr.

Die Regeln für einen Zoo-Besuch sind allerdings streng. So muss man einen Besuchstermin mit einem Zeitfenster für den Einlass reservieren. Es gilt im gesamten Zoo Maskenpflicht. Und mit dem neuen Infektionsschutz des Bundes gilt – anders als bislang -, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Er darf nicht älter als 24 Stunden sein. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.

„Diese Regelung wird ab Montag (26.4.) im Dortmunder Zoo umgesetzt“, kündigte Stadtsprecherin Anke Widow auf Nachfrage am Donnerstag (22.4.) an. Das veränderte Infektionsschutz-Gesetz tritt am Wochenende in Kraft.

Reservierung für „Zeitfenster“

Es ist eine weitere von vielen Einschränkungen für den Zoo-Besuch. Dazu gehört die nötige Reservierung von Eintrittskarten. Den sogenannte „Voucher“ gibt es in Form eines QR-Codes, der nach der Terminreservierung mit Angabe der Kontaktdaten im Internet unter www.zoo-dortmund.de ausgedruckt oder auf dem Smartphone vorgezeigt werden kann. Diese Regelung gilt auch für Inhaber von Jahreskarten, Zoofreunde-Karten oder der Ruhr-Topcard.

Auch im Zoo gelten coronabedingte Einschränkungen: Alle Tierhäuser und begehbaren Tiergehege bleiben geschlossen. Außerdem werden einige besonders schmale Wege und Sackgassen gesperrt, wie auch die Besucher-Bereiche bei durch Corona stark gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Zwergseidenäffchen und Kaiserschnurrbart-Tamarine, teilt der Zoo auf seiner Homepage mit.

Corona-Regeln auf dem Zoo-Gelände

Im Zoogelände gilt ab dem Schulalter eine generelle Maskenpflicht. Auch die sonst üblichen Corona-Regeln wie etwa das Abstandhalten sind zu beachten.

Termine für den Zoo-Besuch gibt es über das Buchungsportal noch reichlich – auch wenn am Wochenende einige frühe „Zeitfenster“ am Vormittag schon ausgebucht sind. Zuletzt sei der Zoo an Tagen mit gutem Wetter in der Regel ausgebucht gewesen, berichtet Anke Widow.

Bis zu 3600 Menschen können den Zoo gleichzeitig besuchen, teilte die Stadtsprecherin auf Anfrage mit. Man habe sich mit den NRW-Partnerzoos auf eine Obergrenze von einer Person pro zehn Quadratmeter auf der für Besucher zugänglichen Fläche geeinigt.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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