Corona-Tote nach folgenschwerer Großhochzeit in Hamm, Dortmund und Werl

Coronavirus

Im September wurde eine türkische Hochzeit in Hamm, Dortmund und Werl zum Superspreader-Event. Offenbar ist nun eine Frau am Coronavirus gestorben, die sich bei der Hochzeit infiziert hat.

Dortmund

, 29.10.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Hamm ist am Montag (26.10.) eine Frau an Corona gestorben, die sich offenbar in Folge der Großhochzeit in Hamm und Dortmund infiziert haben soll.

In Hamm ist am Montag (26.10.) eine Frau an Corona gestorben, die sich offenbar in Folge der Großhochzeit in Hamm und Dortmund infiziert haben soll. © picture alliance/dpa

Dem Westfälischen Anzeiger zufolge ist am Montag (26.10.) eine Frau aus Hamm am Coronavirus gestorben, die sich im Rahmen der türkischen Großhochzeit infiziert haben soll, welche Hamm im September zum Corona-Hotspot machte und bundesweite Aufmerksamkeit erregte. Teile der Veranstaltung fanden auch in Dortmund statt.

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Wie die Stadt Hamm bekannt gab, ist der Tod der über 40 Jahre alten Frau der 41. Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hamm. Die Frau soll keine Vorerkrankungen gehabt haben und sei die jüngste Person, die als positiv Gesteste in Hamm gestorben sei. Sie habe zuvor auf der Intensivstation gelegen.

150 Infizierte bei Großhochzeit in Hamm, Dortmund und Werl

Bei der Großhochzeit im September infizierten sich etwa 150 Personen mit dem Coronavirus; etwa 300 Gäste mussten in Quarantäne. Der erste Teil der Veranstaltung war ein sogenannter „Henna-Abend“ am 4. September (Freitag) – eine Art Junggesellenabschied nach türkischer Tradition.

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Am folgenden Wochenende soll die Hauptveranstaltung der Großhochzeit in Dortmund stattgefunden haben. Eine Woche später sollen der Stadt Hamm zufolge Gäste, die sich bereits in Hamm und Dortmund infizierten, eine Hochzeit in Werl besucht haben. Somit habe sich auch dort das Virus verbreitet.

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