Covid-19

Corona-Mutation: Erste Fälle in Dortmund

Die Mutation des Coronavirus hat Dortmund erreicht. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, sind mehrere Personen damit infiziert.
Die britische Variante der Mutation des Coronavirus ist in Dortmund festgestellt worden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Die sich schnell verbreitende Coronavirus-Mutation hat Dortmund erreicht. In Dortmund wurde im Januar bei sechs Personen die britische SARS-CoV-2 Virusvariante (B.1.1.7) nachgewiesen.

Es handelte sich bei dem Indexfall um eine Dortmunderin, die aus Brasilien zurückgekommen war. Diese steckte eine weitere Person an, die dann wiederum weitere drei Personen im eigenen Haushalt angesteckt hat.

Um die positiven Ergebnisse zu bestätigen, müssen sie zuerst sequenziert, das heißt genauer untersucht werden. Das dauert laut Stadt Dortmund in der Regel zehn bis 14 Tage. Das Ergebnis lag am 1. Februar vor, wie die Stadt Dortmund am Mittwoch (3. Februar) mitteilte. Aus Sicht des Gesundheitsamtes habe aber die Gefahr einer weiteren Ausbreitung nicht bestanden, so ein Sprecher.

Betroffene in Quarantäne

„Alle Betroffenen waren so frühzeitig durch das Gesundheitsamt in Quarantäne abgesondert worden, dass von einer Weiterverbreitung innerhalb Dortmunds nicht auszugehen ist“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die meisten dieser Personengruppe seien leicht erkrankt gewesen und bereits wieder gesund. In einem Fall sei der Verlauf bisher nur mittelgradig schwer, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Mutation wurde darüber hinaus bei einer weiteren Person nachgewiesen. Allerdings stünden weitere Untersuchungen noch aus. Die Personen, die zu der infizierten Person Kontakt hatten, befinden sich laut Stadt in Quarantäne.

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