Lagebild

Corona-Mutante B.1.1.7 hat sich wohl bereits in Dortmund verbreitet

Die Dortmunder Stadtverwaltung hat sich in einem Corona-Lagebild auch zur mutierten Variante B.1.1.7 geäußert. Bei den jüngsten Fällen konnte die Ansteckungsquelle nicht ermittelt werden.
Eine medizinische Mitarbeiterin legt das Wattestäbchen nach dem Abstrich für einen Corona-Schnelltest in eine Lösung. © dpa (Symbolbild)

Die Dortmunder Stadtverwaltung hat am Montag (22.2.) ein umfassendes Lagebild zur Coronavirus-Epidemie veröffentlich. Darin enthalten ist auch eine Einschätzung in Bezug auf die Corona-Mutanten.

Bereits im Januar seien demnach erste Fälle der Mutante B.1.1.7 in Dortmund nachgewiesen worden. Der erste Fall sei bei einer aus Brasilien zurückkehrenden Dortmunderin entdeckt worden, die einen Menschen infiziert habe, der wiederum drei Familienmitglieder angesteckt habe.

Auch in zwei Kindertagesstätten und im Knappschaftskrankenhaus sei es zu Fällen gekommen. Durch Quarantäne-Maßnahmen sei jedoch eine weitere Ausbreitung jeweils verhindert worden.

Weiterhin hohes Ansteckungsrisiko

Da außer für die ersten fünf Fälle nicht klar sei, wer die Ansteckungsquelle war, bedeute das: „Auch für Dortmund muss davon ausgegangen werden, dass sich die Variante B.1.1.7 bereits unerkannt verbreitet hat.“ Daher werde aktuell bei PCR-Tests immer auch geprüft, ob eine Sequenzierung angezeigt sei, um eventuell eine Mutante nachzuweisen.

Generell schreibt die Stadtverwaltung von einer „abnehmenden Dynamik“ beim Infektionsgeschehen, jedoch auch von einem „weiterhin deutlich erhöhten Ansteckungsrisiko“. Auch wegen des Auftretens der neuen mutierten Varianten müsse abgewartet werden, ob dies die Lage grundlegend verändern könne.

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