Corona-Inzidenz sinkt deutlich in Dortmund - aber weitere Todesfälle

Tägliche Fallzahlen

Mit den neuen nachgewiesenen Fällen des Coronavirus wird die Inzidenz in Dortmund wohl weiter sinken - eine wichtige Marke scheint in Schlagdistanz. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten.

Dortmund

, 13.02.2021, 19:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die wichtige Inzidenz sinkt weiter in Dortmund.

Die wichtige Inzidenz sinkt weiter in Dortmund. © Stephan Schütze

Wie die Stadt Dortmund mitteilt sind am Samstag (13.2.) insgesamt 47 positive Testergebnisse auf das Coronavirus hinzugekommen.

Das hat zu Folge, dass die 7-Tage-Inzidenz für Dortmund wohl weiter sinken wird, nachdem erst kürzlich unter die 50er-Marke gefallen war. Für Samstag weist das Robert-Koch-Institut (RKI) für Dortmund noch einen Wert von 47,8 aus. Dieser Wert basiert auf den Fallzahlen von Freitag, da das RKI den neuen Wert immer erst um Mitternacht freigibt.

Anhand der RKI-Methodik hat die Stadt Dortmund jedoch berechnet, dass der Inzidenzwert am Sonntag bei 42 liegen wird. Auch wenn leichte Abweichungen zum offiziellen RKI-Wert möglich sind, bedeutet das wohl eine deutliche Verringerung. Sogar die neue Zielmarke von 35, die für weitere Lockerungen maßgeblich sein könnte, scheint somit in Schlagdistanz.

Schlechte Nachrichten: Weitere Mutations- und Todesfälle

Doch es gibt am Samstag auch deutlich weniger gute Nachrichten. Denn wie die Stadt mitteilt, sind weitere nachgewiesene Fälle der Corona-Mutation (B.1.1.7) in Dortmund aufgetaucht.

Unter anderem sind zwei Kita-Einrichtungen betroffen. Seit Anfang Februar sind somit insgesamt 14 Fälle der sich schnell verbreitenden Variante in Dortmund bekannt geworden.

Und weitere schlechte Nachrichten kommen am Samstag hinzu: „Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet“, heißt es.

Am Freitag starben demnach eine 92-jährige Frau ursächlich an einer Covid-19-Infektion, die seit dem 27. Januar stationär behandelt worden war sowie eine 66-jährige Frau nicht ursächlich an einer Covid-19-Infektion, die mit einer schweren Vorerkrankung seit dem 13. Januar im Krankenhaus behandelt worden war.

Am Donnerstag, 11. Februar, starb ein 83-jähriger Mann, der seit dem 28. Januar stationär behandelt worden war, ursächlich an einer Covid-19-Infektion.

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Von den neuen 47 Infektionen sind zwölf Fälle vier Familien zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 1121 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 17.587 positive Tests vor. 16.665 Menschen gelten nach Schätzungen der Stadt als genesen. Aktuell gelten demnach 640 Menschen in Dortmund als mit dem Virus infiziert.

Zurzeit werden in Dortmund 116 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 24 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung.

In Dortmund verstarben bislang 181 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 101 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

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